Beschäftigungsperspektiven für Flüchtlinge, Binnenvertriebene und aufnehmende Gemeinden in Irak

Employment Prospects for Socio-economic Intergration (EPSI)

Projektdetails

  • Projektnummer:2023.4070.1
  • Status:laufendes Projekt
  • Zuständige Organisationseinheit: 3A00 Naher und Mittlerer Osten 2
  • Ansprechpartner: Luigina Blaich 
  • Partnerländer: Irak

Zusammenfassung

  • Ziele:

    Die Beschäftigungsperspektiven von Flüchtlingen, Binnenvertriebenen und Personen aus aufnehmenden Gemeinden in Irak sind verbessert.

  • Auftraggeber:

    Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit u. Entwicklung

  • Projektpartner:

    Ministry of Labour and Social Affairs (KRI)

  • Finanzier:

    nicht verfügbar

 

Auftragsvolumen

  • Aktuelles Projekt:30 200 000 Euro

Kombifinanzierung

  • nicht verfügbar

 

Vorgänger-Projekt

  • nicht verfügbar

Nachfolger-Projekt

  • nicht verfügbar

 

Laufzeit

  • Gesamtvorhaben:
    (inklusive aller vorangegangenen, aktuellen und nachfolgenden Projektphasen, soweit vorhanden)
    15.06.2023 - 28.02.2027
  • Aktuelles Projekt:01.06.2023 - 28.02.2027

Sonstige Beteiligte

  • ARGE GFA Consulting Group GmbH-

 

Weitere Informationen

  • Projekt-Webseitenicht verfügbar

 

Entwicklungspolitische Kennungen

  • Gleichberechtigung der Geschlechter

    Signifikantes Nebenziel

  • Inklusion und Empowerment von Menschen mit Behinderungen

    Signifikantes Nebenziel

CRS-Schlüssel

    16020 Schaffung von Beschäftigungsmöglichkeiten

Evaluierung

nicht verfügbar

 

Projektbeschreibung (DE)

Ausgangssituation
Nach jahrelangen Konflikten ist die Lage im Irak und der Region Kurdistan-Irak (RKI) nach wie vor instabil. Viele Menschen kämpfen wegen der weitreichenden Zerstörung und fehlender Erwerbsmöglichkeiten mit wirtschaftlichen Schwierigkeiten. Binnenvertriebene, in ihre Heimatgemeinden zurückgekehrte Menschen, Flüchtlinge aus Nachbarländern sowie die Gemeinden, die Binnenvertriebene aufnehmen, stehen dabei vor besonderen Herausforderungen. In diesen Gruppen begegnen vor allem Frauen und Menschen mit Behinderungen zusätzlichen Beschäftigungshindernissen. Da fast 60 Prozent der Bevölkerung im Irak und der RKI jünger als 25 Jahre sind, brauchen junge Menschen dringend Zugang zu Beschäftigung, um eine sichere Lebensgrundlage aufbauen zu können.
Ziel
Flüchtlinge, Binnenvertriebene und Mitglieder der aufnehmenden Gemeinden – insbesondere Frauen und Menschen mit Behinderungen – haben ihre Fähigkeiten weiterentwickelt, um ihre Beschäftigungsmöglichkeiten zu verbessern oder um eigene Unternehmen zu gründen und deren Entwicklung voranzutreiben.
Vorgehensweise
Bei allen Maßnahmen des Projekts steht die Inklusion von Frauen und Menschen mit Behinderungen an erster Stelle. Die Maßnahmen konzentrieren sich vor allem auf die folgenden vier Bereiche:
•Politische Interessenvertretung: Das Projekt sensibilisiert, indem es faktengestützte Ergebnisse mit staatlichen Einrichtungen teilt.
•Beschäftigungsrelevante Fertigkeiten: Das Projekt entwirft Berufsbildungsprogramme und führt diese durch, vermittelt Praktika, entwickelt Lehrpläne und schult das Personal nationaler Ausbildungseinrichtungen.
•Vorbereitung auf die Geschäftswelt: Das Projekt stellt finanzielle Unterstützung für Kleinst-, Klein- und mittlere Unternehmen (KKMU) bereit und organisiert Schulungen für sie.
•Kurzfristige Beschäftigungsmöglichkeiten: Das Projekt vermittelt kurzfristige Beschäftigung, zum Beispiel in Form von Cash-for-Work-Initiativen, um für unmittelbare finanzielle Entlastung zu sorgen.

 

 

Projektbeschreibung (EN)

Context
Years of conflict have left Iraq and the Kurdistan Region of Iraq facing persistent instability. Many people struggle with economic hardship due to widespread destruction and a lack of income opportunities. Internally displaced persons (IDPs), people who returned to their home communities, refugees from neighbouring countries, as well as host communities of displaced persons encounter particular difficulties. Among these, women and people with disabilities face additional barriers to employment. With nearly 60 per cent of the population in Iraq and its Kurdistan Region under the age of 25, young people urgently need access to work to build secure livelihoods.
Objective
Refugees, IDPs, and members of host communities – women and people with disabilities – have improved their skills to enhance their employment prospects or to start and develop their own businesses.
Approach
The project prioritises the inclusion of women and persons with disabilities across all its measures, focusing on four main areas:
•Policy advocacy: raising awareness by sharing evidence-based findings with state institutions;
•Skills for employment: designing and delivering vocational training, arranging internships, developing curricula, and training staff at national training institutions;
•Fit for business: organising training and offering financial support for micro, small and medium-sized enterprises (MSMEs);
•Short-term employment opportunities: arranging short-term work, like cash-for-work initiatives, for immediate financial relief.