Bedarfsgerechte Förderung der Basisgesundheit in ausgewählten Gemeinden in Libyen
Projektdetails
- Projektnummer:2024.1838.2
- Status:laufendes Projekt
- Zuständige Organisationseinheit: 3600 Nordafrika
- Ansprechpartner: Maria Manuela Peters maria.peters@giz.de
- Partnerländer: Libyen
Zusammenfassung
- Ziele:
Die Basisgesundheitsversorgung in ausgewählten Gemeinden in Libyen ist besser darauf ausgerichtet, auf die relevanten sektorübergreifenden Gesundheitsbedarfe der lokalen Bevölkerung, einschließlich Gruppen in vulnerablen Situationen, zu reagieren
- Auftraggeber:
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit u. Entwicklung
- Projektpartner:
Ministry of Health
- Finanzier:
nicht verfügbar
Auftragsvolumen
- Aktuelles Projekt:4 000 000 Euro
Kombifinanzierung
nicht verfügbar
Vorgänger-Projekt
nicht verfügbar
Nachfolger-Projekt
- nicht verfügbar
Laufzeit
- Gesamtvorhaben:
(inklusive aller vorangegangenen, aktuellen und nachfolgenden Projektphasen, soweit vorhanden) 20.11.2024 - 31.12.2027 - Aktuelles Projekt:01.01.2025 - 31.12.2027
Sonstige Beteiligte
- nicht verfügbar
Weitere Informationen
- Projekt-Webseitenicht verfügbar
Entwicklungspolitische Kennungen
- Gleichberechtigung der Geschlechter
Signifikantes Nebenziel
- Demokratische und inklusive Regierungsführung
Signifikantes Nebenziel
- Inklusion und Empowerment von Menschen mit Behinderungen
Signifikantes Nebenziel
- Mutter-Kind-Gesundheit
Signifikantes Nebenziel
CRS-Schlüssel
16050 Multisektorale Hilfe für soziale Grunddienste
Evaluierung
nicht verfügbarProjektbeschreibung (DE)
Ausgangssituation:
Aufgrund der politischen und wirtschaftlichen Krise sowie der unsicheren Lage seit 2011 stehen die Libyer*innen vor großen Herausforderungen: Es gibt steigende Preise für Lebensmittel und Brennstoffe. Zudem verlieren sie oft konfliktbedingt ihre Lebensgrundlagen und erhalten nur unzureichend öffentliche Dienstleistungen, besonders im Bildungs- und Gesundheitswesen. Das Gesundheitssystem ist schwach und unterfinanziert. Besonders schutzbedürftige Gruppen wie Frauen, Mädchen, Menschen mit Behinderungen, Migrant*innen und Flüchtlingen fehlt Gesundheitsfürsorge. Die Gesundheitseinrichtungen bieten kostenfreie Basisversorgung an, doch es fehlt an Medikamenten, Impfstoffen und Ausstattungen. In den Gemeinden tragen fehlendes Bewusstsein und eingeschränkte Handlungsspielräume, beispielsweise zu gesunder Ernährung, dazu bei, dass Betroffene sich nicht gesundheitsförderlich verhalten oder Dienstleistungen nicht in Anspruch nehmen.
Ziel:
Die libysche Gesundheitsversorgung ist in acht Gemeinden im Westen, Osten und Süden des Landes besser darauf ausgerichtet, auf die Bedarfe der lokalen Bevölkerung, einschließlich schutzbedürftiger Gruppen, zu reagieren.
Vorgehensweise:
Das Vorhaben arbeitet mit dem libyschen Gesundheitsministerium zusammen. Dabei baut es die Fähigkeiten der Gesundheitseinrichtungen aus, um ihre Dienstleistungen besser zu verwalten. Gleichzeitig werden durch partizipatorische Unterstützung Gemeinden in die Lage versetzt, ihre Gesundheitsbedürfnisse in Zusammenarbeit mit der lokalen Gesundheitseinrichtungen zu bewältigen. Das soll dazu führen, dass das Gesundheitssystem auf Bedarfe der lokalen Bevölkerung, besonders schutzbedürftiger Gruppen, angemessen eingehen kann und der Zugang zu Basisdienstleistungen besser ist. Gleichzeitig unterstützen die Maßnahmen, welche die Gesundheitsversorgung für alle sichern, den sozialen Zusammenhalt und das friedliche Zusammenleben.
Projektbeschreibung (EN)
Context:
Libyans are facing major challenges due to the political and economic crisis and the uncertain situation since 2011. Food and fuel prices are rising. Livelihoods are often compromised as a result of conflicts, while public services, particularly in education and healthcare, are inadequate.
The health care system is weak and underfunded. Vulnerable groups such as women, girls, people with disabilities, migrants and refugees lack health care. Health care facilities are providing free primary health care, but lack medicines, vaccines and equipment. Within communities, a lack of awareness and limited options, such as access to healthy food, mean that those affected are unable to adopt healthy behaviours or make use of services.
Objective:
The Libyan health care system in eight municipalities in the west, east and south of the country is better equipped to respond to the needs of the local population, including vulnerable groups.
Approach:
The project is working with the Libyan Ministry of Health, and expanding the capacity of health care facilities to better manage their services. Correspondingly, participatory support is enabling communities to manage their health care needs by working with local health care facilities. This aims to enable the health care system to respond appropriately to the needs of the local population, particularly those of vulnerable groups, and to improve access to primary health care services. The measures that ensure the availability of health care to everyone also help to promote social cohesion and peaceful coexistence.
As at: March 2025