Regionalvorhaben zur Krisenbewältigung in von Erdbeben betroffenen Gebieten in Syrien und in der Türkei.

Regional projects for crisis management in areas by the earthqua

Projektdetails

  • Projektnummer:2024.2007.3
  • Status:laufendes Projekt
  • Zuständige Organisationseinheit: 3300 Naher und Mittlerer Osten 1
  • Ansprechpartner: Jenny Hornisch 
  • Partnerländer: Mittlerer und Naher Osten, Libanon, Syrien, Türkei

Zusammenfassung

  • Ziele:

    Die Resilienz der Bevölkerung, insbesondere von Frauen, in ausgewähl-ten von Erdbeben betroffenen Gebieten in Syrien und in der Türkei ist hinsichtlich Krisenbewältigung gestärkt.

  • Auftraggeber:

    Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit u. Entwicklung

  • Projektpartner:

    Kein politischer Träger

  • Finanzier:

    nicht verfügbar

 

Auftragsvolumen

  • Aktuelles Projekt:30 000 000 Euro

Kombifinanzierung

  • nicht verfügbar

 

Vorgänger-Projekt

  • nicht verfügbar

Nachfolger-Projekt

  • nicht verfügbar

 

Laufzeit

  • Gesamtvorhaben:
    (inklusive aller vorangegangenen, aktuellen und nachfolgenden Projektphasen, soweit vorhanden)
    11.04.2024 - 31.03.2027
  • Aktuelles Projekt:01.04.2024 - 31.03.2027

Sonstige Beteiligte

  • nicht verfügbar

 

Weitere Informationen

  • Projekt-Webseitenicht verfügbar

 

Entwicklungspolitische Kennungen

  • Gleichberechtigung der Geschlechter

    Hauptziel

  • Inklusion und Empowerment von Menschen mit Behinderungen

    Signifikantes Nebenziel

  • Katastrophenrisikomanagement

    Signifikantes Nebenziel

  • Mutter-Kind-Gesundheit

    Signifikantes Nebenziel

CRS-Schlüssel

    16050 Multisektorale Hilfe für soziale Grunddienste

Evaluierung

nicht verfügbar

 

Projektbeschreibung (DE)

Ausgangssituation
Am 6. Februar 2023 erschütterten Erdbeben bis zur Stärke 7,8 den Norden Syriens und den Südosten der Türkei, und führten zu weitreichender Zerstörung. Nach Schätzungen des Amts der Vereinten Nationen für die Koordinierung humanitärer Angelegenheiten (UN OCHA) sind rund 15,7 Millionen Menschen in der Region direkt von den Erdbeben betroffen. Gleichzeitig zerstörten oder beschädigten die Erschütterungen mehr als vier Millionen Gebäude. Offiziellen Angaben zufolge starben rund 59.000 Menschen.
Derzeitige Bemühungen in der Krisenbewältigung sind unzureichend und mehrheitlich auf kurzfristige Wirkungen ausgerichtet. Noch immer fehlt es an Ansätzen, die die Widerstandsfähigkeit und Kompetenzen vor Ort ausbauen und vor allem Frauen und marginalisierte Menschen in all ihrer Diversität berücksichtigen. Die Resilienz der Bevölkerung, besonders von Frauen, hinsichtlich Krisenbewältigung ist schwach.

Ziel
In ausgewählten Erdbebengebieten in Syrien und der Türkei ist die Resilienz der Bevölkerung – vor allem von Frauen – erhöht, so dass sie Krisen besser bewältigen können.

Vorgehensweise
Um die Bevölkerungen zu befähigen, die Folgen der Erdbeben zu bewältigen, arbeitet das Vorhaben in drei Handlungsschwerpunkten:
- Es verbessert den Zugang zu Bildungs- und Gesundheitsdienstleistungen, indem es beschädigte Infrastruktur rehabilitiert. Darüber hinaus wird das Personal im Bildungs- und Gesundheitsbereich fortgebildet, um die Qualität der Dienstleistungen zu erhöhen.
- Es unterstützt vom Erdbeben betroffene Haushalte durch den Zugang zu Finanzdienstleistungen. Gleichfalls erhalten Kleinunternehmen Mikrokredite. Zudem werden Qualifizierungsmaßnahmen, besonders für Frauen, durchgeführt.
- Es fördert die Krisenbewältigung in den Gemeinden. Hier werden sogenannte first responders befähigt, im Falle von zukünftigen Erdbeben und anderen Katastrophen und Krisen angemessen und gemeinschaftlich zu handeln. 

 

Projektbeschreibung (EN)

Initial Situation
On 6 February 2023, earthquakes with a magnitude of up to 7.8 struck northern Syria and south-eastern Türkiye, causing widespread devastation. The United Nations Office for the Coordination of Humanitarian Affairs (UN OCHA) estimates that around 15.7 million people in the region have been directly affected by the earthquakes. The tremors also destroyed or damaged more than four million buildings. According to official figures, around 59,000 people died.
The current crisis response efforts are insufficient and are mainly focused on short-term results. Approaches which build resilience and capacities at local level, and which consider, in particular, women and marginalised people in all their diversity, are still lacking. The resilience of the population, especially women, is low in the context of crisis management.
Objective
In selected earthquake-affected areas in Syria and Türkiye, the resilience of the population – especially women – has been increased so that people can better deal with crises.
Approach
The project focuses on three key fields of action in its work to empower the population to deal with the impacts of the earthquakes:
- It improves access to education and health services by rehabilitating damaged infrastructure. In addition, staff in education and health are trained to improve the quality of services.
- It provides support to households affected by the earthquake by giving them access to financial services. Furthermore, small businesses are receiving micro-credits. In addition, skills development measures are being carried out, in particular for women.
- It promotes crisis management in communities. So-called first responders are empowered to act appropriately and collectively in the event of future earthquakes and other disasters and crises.