Landgovernance in Äthiopien III

Projektdetails

  • Projektnummer:2024.2017.2
  • Status:laufendes Projekt
  • Zuständige Organisationseinheit: 1500 Ostafrika und Horn von Afrika
  • Ansprechpartner: Ulf Neupert 
  • Partnerländer: Äthiopien

Zusammenfassung

  • Ziele:

    Die Einrichtungen und Interessengruppen des äthiopischen Land-Governance-Systems können räumliche Herausforderungen besser bewältigen

  • Auftraggeber:

    Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit u. Entwicklung

  • Projektpartner:

    Ministry of Agriculture

  • Finanzier:

    nicht verfügbar

 

Auftragsvolumen

  • Aktuelles Projekt:12 000 000 Euro

Kombifinanzierung

  • nicht verfügbar

 

Vorgänger-Projekt

  • 2020.2002.2

    Landgovernance in Äthiopien II

Nachfolger-Projekt

  • nicht verfügbar

 

Laufzeit

  • Gesamtvorhaben:
    (inklusive aller vorangegangenen, aktuellen und nachfolgenden Projektphasen, soweit vorhanden)
    17.02.2020 - 31.12.2027
  • Aktuelles Projekt:01.01.2025 - 31.12.2027

Sonstige Beteiligte

  • ARGE GOPA Worldwide Consultants GmbH-

 

Weitere Informationen

  • Projekt-Webseitenicht verfügbar

 

Entwicklungspolitische Kennungen

  • Biodiversitätskonvention

    Signifikantes Nebenziel

  • Gleichberechtigung der Geschlechter

    Signifikantes Nebenziel

  • Demokratische und inklusive Regierungsführung

    Signifikantes Nebenziel

  • Klimawandel, Minderung von Treibhausgasen

    Signifikantes Nebenziel

CRS-Schlüssel

    31110 Landwirtschaftspolitik und -verwaltung

Evaluierung

nicht verfügbar

 

Projektbeschreibung (DE)

Ausgangssituation

Äthiopiens 17 Millionen Kleinbauern bewirtschaften 95 Prozent der Agrarflächen und erzeugen 90 Prozent der Nahrungsmittel des Landes. Das Bevölkerungswachstum und die begrenzte Flächenverfügbarkeit haben zu fragmentierten Parzellen sowie zu deren Ausbreitung in den Wald und in Grenzertragsgebiete geführt. Das senkt den Ertrag und verstärkt die Flächendegradation, den Verlust an biologischer Vielfalt sowie die Anfälligkeit für Klimarisiken. Gleichzeitig ergeben sich widersprüchliche Nutzungsinteressen durch die nationalen Ziele, den Ackerbau zu intensivieren, Waldflächen zu vergrößern und Biodiversität zu schützen. Da es an einer kohärenten Flächennutzungsplanung und einer bereichsübergreifenden Koordinierung mangelt, kommt es zu Abstimmungsproblemen. Dies gefährdet die Lebensgrundlagen der ländlichen Bevölkerung und die Erreichung der nationalen Entwicklungsziele.

Ziel

Die Einrichtungen und Interessengruppen des äthiopischen Land-Governance-Systems können räumliche Herausforderungen besser bewältigen.

Vorgehensweise

In Zusammenarbeit mit verschiedenen Landverwaltungseinrichtungen, verfolgt das Projekt zur Erreichung seiner Ziele drei Ansätze:

- Es treibt die Land-Governance-Reform voran, indem es Dialoge ermöglicht und gezielte politische Maßnahmen sowie rechtliche Beratung bereitstellt, um einen inklusiven und gerechten rechtlichen Rahmen zu schaffen.
- Es verbessert die Landverwaltung, indem es zur institutionellen Entwicklung und der Bereitstellung zweckdienlicher Systeme berät, um eine gerechte, datengesteuerte und dezentrale Leistungserbringung zu ermöglichen.
- Es fördert die integrative Planung, indem es Interessengruppen zusammenbringt, damit diese wesentliche Flächenkonflikte angehen und gemeinsam dauerhafte Lösungen entwickeln. Hierbei kommen die Flächennutzungsplanung und die Flurneuordnung zum Einsatz, um zwischen widersprüchlichen Interessen zu vermitteln und die Nutzung wichtiger Flächen zu verbessern.
 

 

Projektbeschreibung (EN)

Context

Ethiopia’s 17 million smallholder farmers cultivate over 95 per cent of the land and produce 90 per cent of the country’s food. However, population growth and limited land availability, led to fragmented plots and expansion into forest and marginal areas, reducing yields and accelerating land degradation, biodiversity loss, and vulnerability to climate risks. At the same time, national goals to raise crop production, expand forests cover and conserve biodiversity create competing demands. In the absence of coherent land use planning and cross – sectoral coordination, these trade-offs go unmanaged, putting both rural livelihoods and national development objectives at risk.

Objective

Institutions and stakeholders in Ethiopia’s land governance system are better able to address spatial challenges

Approach

In collaboration with different land administration institutions, the project follows three approaches to reach its objective:

- It supports land governance reform by facilitating dialogue and providing targeted policy as well as legal advice to establish an inclusive and equitable legal framework
- It improves land administration by advising on institutional development, and the rollout of fit for purpose systems for fair, data-driven and decentralised service delivery.
-It advances integrated planning by bringing stakeholders together, to address crucial land challenges and co-develop lasting solutions, combining land use planning, and land consolidation to manage competing demands and improve critical landscapes