Prävention von Gewalt gegen Frauen III
Prevención de la violencia contra las mujeres III
Projektdetails
- Projektnummer:2024.2096.6
- Status:laufendes Projekt
- Zuständige Organisationseinheit: 2C00 Lateinamerika, Karibik
- Ansprechpartner: Viviana Maldonado Posso viviana.maldonado@giz.de
- Partnerländer: Ecuador
Zusammenfassung
- Ziele:
Gesetzliche Vorgaben zur Prävention von GgF KOIV sind auf zentraler Ebene und in zwei Provinzen in Ecuador von staatlichen und nicht-staatlichen Akteuren umgesetzt.
- Auftraggeber:
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit u. Entwicklung
- Projektpartner:
Ministerio de Gobierno
- Finanzier:
nicht verfügbar
Auftragsvolumen
- Aktuelles Projekt:6 000 000 Euro
Kombifinanzierung
nicht verfügbar
Vorgänger-Projekt
2020.2168.1
Prävention von Gewalt gegen Frauen II
Nachfolger-Projekt
- nicht verfügbar
Laufzeit
- Gesamtvorhaben:
(inklusive aller vorangegangenen, aktuellen und nachfolgenden Projektphasen, soweit vorhanden) 06.07.2018 - 31.12.2027 - Aktuelles Projekt:15.11.2024 - 31.12.2027
Sonstige Beteiligte
- GFA Consulting Group GmbH
Weitere Informationen
- Projekt-Webseitenicht verfügbar
Entwicklungspolitische Kennungen
- Gleichberechtigung der Geschlechter
Hauptziel
- Demokratische und inklusive Regierungsführung
Signifikantes Nebenziel
CRS-Schlüssel
15180 Überwindung der Gewalt gegen Frauen und Mädchen
Evaluierung
nicht verfügbarProjektbeschreibung (DE)
Ausgangssituation
Gewalt gegen Frauen verletzt Menschenrechte und ist ein gravierendes soziales, gesundheitliches und wirtschaftliches Problem. In Ecuador sind fast zwei Drittel aller Frauen von geschlechtsspezifischer Gewalt betroffen (Nationales Institut für Statistik und Volkszählung, 2019).
Ecuador hat daher 2018 das „Integrale Organische Gesetz zur Prävention und Beseitigung von Gewalt gegen Frauen" (LOIV) in Kraft gesetzt. Außerdem hat das Land internationale und regionale Abkommen unterschrieben, um gegen Gewalt gegen Frauen vorzugehen. Es gibt jedoch immense Herausforderung dabei, die gesetzlichen Vorgaben umzusetzen.
Ziel
Gesetzliche Vorgaben, um Gewalt gegen Frauen vorzubeugen, sind von staatlichen und zivilgesellschaftlichen Akteur*innen national und lokal in Ecuador umgesetzt.
Vorgehensweise
Das Projekt berät das ecuadorianische Ministerium für Frauen und Menschenrechte sowie weitere wichtige Handlungsträger*innen des im LOIV eingerichteten „Nationalen Systems zur Prävention und Beseitigung von Gewalt gegen Frauen" (SNPEVM). Es unterstützt damit die institutionelle Koordination dabei, gesetzliche Vorgabe zur Prävention von Gewalt gegen Frauen umzusetzen.
Für Kommunalverwaltungen bietet das Projekt außerdem technische Unterstützung und baut lokal die Fähigkeiten staatlicher und zivilgesellschaftlicher Akteur*innen auf. So können diese die Prävention von Gewalt gegen Frauen in die Planung und Umsetzung ihrer Aktivitäten einbeziehen. Erfolgreiche Ansätze dokumentiert das Projekt in einem Leitfaden für die lokale Planung und verbreitet diesen weiter.
Darüber hinaus unterstützt das Projekt Bildungseinrichtungen, wie Schulen und Universitäten, damit diese umfassenden Konzepte zur Prävention von Gewalt gegen Frauen umsetzen können. Das Projekt baut damit ihre Kompetenzen aus, so dass sie innovative und lokale, zum Beispiel an indigene Sprache und Kultur angepasste Maßnahmen, mit Kindern, Jugendlichen und Eltern realisieren können.
Projektbeschreibung (EN)
Context
Violence against women is a human rights violation and a serious social, economic and public health problem. In Ecuador, almost two-thirds of women are affected by gender-based violence (National Institute of Statistics and Census, 2019).
Ecuador enacted the Comprehensive Organic Law to Prevent and Eradicate Violence against Women (LOIV) in 2018. The country has also ratified international and regional conventions to combat violence against women. However, implementing the legal requirements still poses an immense challenge.
Objective
Legal requirements to prevent violence against women are implemented by state and civil society actors at the national and local level in Ecuador.
Approach
The project advises the Ecuadorian Ministry for Women and Human Rights and other important stakeholders involved in the National System for the Prevention and Eradication of Violence against Women (SNPEVM) established under the LOIV. It facilitates institutional coordination in implementing the legal requirements for the prevention of violence against women.
At local authority level, the project focuses on providing technical support and strengthening the capacities of state and civil society actors. This enables them to include the prevention of violence against women in the planning and implementation of their activities. The project documents and distributes successful approaches in a guideline for local planning.
The project also supports educational institutions, such as schools and universities, with the implementation of comprehensive concepts for the prevention of violence against women. It works to enhance skills so that innovative measures tailored to local needs can be implemented, for example activities adapted to indigenous languages and cultures, involving children, young people and parents.