SV Unterstützung der Arbeitsgemeinschaft Frieden und Entwicklung
Projektdetails
- Projektnummer:2024.2134.5
- Status:laufendes Projekt
- Zuständige Organisationseinheit: G220 Frieden und Sicherheit
- Ansprechpartner: Nana Odoi nana.odoi@frient.de
- Partnerländer: Deutschland
Zusammenfassung
- Ziele:
Im Auftrag des BMZ stärkt FriEnt die Verankerung von Friedensförderung in der deutschen Entwicklungszusammenarbeit, indem die Arbeitsgemeinschaft Akteure vernetzt, Wissen bündelt und friedenspolitische Impulse setzt
- Auftraggeber:
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit u. Entwicklung
- Projektpartner:
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ)
- Finanzier:
nicht verfügbar
Auftragsvolumen
- Aktuelles Projekt:3 500 000 Euro
Kombifinanzierung
nicht verfügbar
Vorgänger-Projekt
2021.2022.8
Unterstützung der Arbeitsgemeinschaft Frieden und Entwicklung (FriEnt)
Nachfolger-Projekt
- nicht verfügbar
Laufzeit
- Gesamtvorhaben:
(inklusive aller vorangegangenen, aktuellen und nachfolgenden Projektphasen, soweit vorhanden) 22.07.2013 - 30.06.2027 - Aktuelles Projekt:01.07.2024 - 30.06.2027
Sonstige Beteiligte
- nicht verfügbar
Weitere Informationen
- Projekt-Webseitenicht verfügbar
Entwicklungspolitische Kennungen
- Gleichberechtigung der Geschlechter
Signifikantes Nebenziel
- Demokratische und inklusive Regierungsführung
Signifikantes Nebenziel
CRS-Schlüssel
15220 Zivile Friedensentwicklung, Krisenprävention und Konfliktlösung
Evaluierung
nicht verfügbarProjektbeschreibung (DE)
Ausgangssituation
Weltweit leben rund zwei Milliarden Menschen in Ländern, die von gewaltsamen Konflikten betroffen sind. Viele dieser Konflikte konzentrieren sich auf Regionen des sogenannten Globalen Südens, die zugleich stark unter den Folgen globaler Herausforderungen wie Klimawandel, sozialer Ungleichheit, Ressourcenknappheit und politischer Instabilität leiden. Daher ist es wichtig friedenspolitisches Fachwissen und Ansätze aus staatlichen und zivilgesellschaftlichen Organisationen zu bündeln, weiterzuentwickeln und in entwicklungspolitische Prozesse einzubringen.
Zu diesem Zweck wurde die Arbeitsgemeinschaft Frieden und Entwicklung (FriEnt) im Jahr 2001 gegründet. Dieser gehören das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ), Brot für die Welt, die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH, die Friedrich-Ebert-Stiftung (FES), Misereor, das Konsortium Ziviler Friedensdienst (ZFD), die Plattform Zivile Konfliktbearbeitung (PZKB) sowie die Berghof-Stiftung an. FriEnt arbeitet darüber hinaus mit einer Vielzahl nationaler und internationaler Organisationen und Netzwerke eng zusammen.
Ziel
Strategien und Ansätze der Friedensförderung sowie der zivilen Krisenprävention werden weiterentwickelt und sind wichtiger Teil nationaler und internationaler politischer und entwicklungspolitischer Prozesse.
Vorgehensweise
Das Vorhaben stellt finanzielle, personelle und organisatorische Ressourcen für FriEnt zur Verfügung und leitet die Arbeitsgemeinschaft. Es ist verantwortlich für zentrale Aufgaben, wie strategisch zu planen, zu aktuellen Themen der Friedensförderung zu beraten und die Kommunikationsarbeit zu steuern. Ebenso vernetzt es die beteiligten Akteur*innen in Deutschland und weltweit durch Dialogforen und Veranstaltungen. Zudem begleitet das Vorhaben zentrale fachliche Prozesse, und Agenden, unter anderem zur Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung.
Projektbeschreibung (EN)
Content
Around two billion people worldwide live in countries affected by violent conflict. Many of these conflicts are concentrated in regions in the Global South that are also severely impacted by global challenges such as climate change, social inequality, resource scarcity and political instability. It is therefore important to pool peace policy-related expertise and approaches from governmental and civil society organisations, refine them and integrate them into development processes.
The Working Group on Peace and Development (FriEnt) was established for this purpose in 2001. Its members include the German Federal Ministry for Economic Cooperation and Development (BMZ), Brot für die Welt, the Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH, the Friedrich Ebert Foundation (FES), Misereor, the Civil Peace Service Group (ZFD), the Platform for Civil Conflict Transformation (PZKB) and the Berghof Foundation. FriEnt also works closely with many national and international organisations and networks.
Objective
Peacebuilding strategies and approaches and civil crisis prevention have been developed further and are an important part of national and international political and development processes.
Approach
The project provides financial, personnel and organisational resources to FriEnt and manages the Working Group. It is responsible for key tasks, such as strategic planning, providing advice on current peacebuilding topics, and managing communication work. It also connects participating actors in Germany and around the world through dialogue forums and events. In addition, the project supports key technical processes and agendas, including those relating to the 2030 Agenda for Sustainable Development.