Partnerschaften für entwicklungsorientierte Ausbildungs- und Arbeitsmigration - PAM
Projektdetails
- Projektnummer:2024.2139.4
- Status:laufendes Projekt
- Zuständige Organisationseinheit: G210 Flucht, Migration, Rückkehr
- Ansprechpartner: Onur Azcan onur.azcan@giz.de
- Partnerländer: Globale Vorhaben, Konventions-/Sektor-/Pilotvorh., Ecuador, Jordanien, Vietnam
Zusammenfassung
- Ziele:
Partnerschaften für genderresponsive entwicklungsorientierte Ausbildungs- und Arbeitsmigration zwischen Deutschland und Partnerländern sind verankert.
- Auftraggeber:
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit u. Entwicklung
- Projektpartner:
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung
- Finanzier:
nicht verfügbar
Auftragsvolumen
- Aktuelles Projekt:18 800 000 Euro
Kombifinanzierung
nicht verfügbar
Vorgänger-Projekt
2019.2145.1
Partnerschaftliche Ansätze für entwicklungsorientierte Ausbildungs- und Arbeitsmigration
Nachfolger-Projekt
- nicht verfügbar
Laufzeit
- Gesamtvorhaben:
(inklusive aller vorangegangenen, aktuellen und nachfolgenden Projektphasen, soweit vorhanden) 01.07.2019 - 30.06.2028 - Aktuelles Projekt:01.07.2024 - 30.06.2028
Sonstige Beteiligte
- sequa gGmbH
Weitere Informationen
- Projekt-Webseitenicht verfügbar
Entwicklungspolitische Kennungen
- Gleichberechtigung der Geschlechter
Signifikantes Nebenziel
CRS-Schlüssel
15190 Erleichterung geordneter, sicherer, regulärer und verantwortungsvoller Migration und Mobilität
Evaluierung
nicht verfügbarProjektbeschreibung (DE)
Ausgangssituation
Die Zahl der internationalen Migrant*innen im Jahr 2024 wird von den Vereinten Nationen auf etwa 304 Millionen Menschen weltweit geschätzt. Knapp die Hälfte von ihnen sind Frauen und beinah zwei Drittel davon sind Arbeitsmigrant*innen. Vor diesem Hintergrund hat die entwicklungspolitische Bedeutung von Migration in den letzten Jahren stark zugenommen.
So muss Arbeitsmigration sicher, regulär, geordnet und entwicklungspolitisch gestaltet sein. Hierfür übernehmen Herkunfts- und Zielländer in diesem Vorhaben gleichermaßen Verantwortung und arbeiten partnerschaftlich zusammen.
Ziel
Es gibt starke Partnerschaften für geschlechtsbasierte entwicklungsorientierte Ausbildungs- und Arbeitsmigration zwischen Deutschland und ausgewählten Kooperationsländern. Diese gestalten Migration als Mehrwert für Migrant*innen und für die Herkunfts- und Zielländer.
Vorgehensweise
Das Vorhaben gestaltet neue Wege für faire und geregelte Migration von Auszubildenden und Fachkräften. Dafür etabliert es konkrete Partnerschaften zwischen den Ausbildungszentren der kooperierenden Länder und Unternehmen aus Deutschland.
Von der Zusammenarbeit profitieren alle Beteiligten:
Die Berufsbildung wird internationaler in den kooperierenden Ländern.
Expert*innen aus Deutschland vermitteln internationales Know-how in den kooperierenden Ländern.
Deutsche Unternehmen erhalten durch ihr Engagement in den kooperierenden Ländern einen besseren Zugang zu Fachkräften und Auszubildenden.
Die Arbeitsmärkte entlasten sich potenziell in den kooperierenden Ländern.
Junge Schulabgänger*innen und interessierte Migrant*innen aus den kooperierenden Ländern erhalten bessere berufliche Perspektiven auf lokalen und internationalen Arbeitsmärkten.
Projektbeschreibung (EN)
Context
The United Nations estimates that international migrants totalled approximately 304 million people worldwide in 2024. Almost half of them are women and nearly two thirds are migrant workers. In view of this, the importance of migration in terms of development policy has increased significantly in recent years.
Labour migration therefore needs to be safe, regular, controlled, and development-driven. In this project, countries of origin and destination share responsibility equally and work together as partners.
Objective
There are strong partnerships between Germany and selected cooperation countries for gender-based, development-driven vocational training and labour migration. These partnerships ensure that migration adds value for migrants and for the countries of origin and destination.
Approach
The project creates new avenues for fair, regular migration for trainees and skilled workers. It establishes partnerships between vocational training centres in the cooperating countries and companies in Germany.
The cooperation benefits all involved:
Vocational education and training in the cooperating countries is more international.
Experts from Germany impart expertise in the cooperating countries.
German companies have better access to skilled workers and trainees in the cooperating countries as a result of their participation.
Tension in the labour markets in the cooperating countries can potentially be relieved.
Young school leavers and prospective migrants in the cooperating countries have better job prospects on local and international labour markets.