Bevölkerungsdynamik, Sexuelle und Reproduktive Gesundheit und Rechte

Projektdetails

  • Projektnummer:2024.2140.2
  • Status:laufendes Projekt
  • Zuständige Organisationseinheit: G110 Gesundheit, Bildung, Soziales
  • Ansprechpartner: Susanne Elisabeth Ziegler-Wirtz 
  • Partnerländer: Sektorvorhaben

Zusammenfassung

  • Ziele:

    Der Beitrag des BMZ und seiner Durchführungsorganisationen zur Verwirklichung der Agenda 2030 zu Bevölkerungsdynamik und sexueller und reproduktiver Gesundheit und Rechte ist international und national gestärkt.

  • Auftraggeber:

    Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit u. Entwicklung

  • Projektpartner:

    Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ)

  • Finanzier:

    nicht verfügbar

 

Auftragsvolumen

  • Aktuelles Projekt:10 250 000 Euro

Kombifinanzierung

  • nicht verfügbar

 

Vorgänger-Projekt

  • 2021.2015.2

    Bevölkerungsdynamik, Sexuelle und Reproduktive Gesundheit und Rechte

Nachfolger-Projekt

  • nicht verfügbar

 

Laufzeit

  • Gesamtvorhaben:
    (inklusive aller vorangegangenen, aktuellen und nachfolgenden Projektphasen, soweit vorhanden)
    20.11.1997 - 31.08.2028
  • Aktuelles Projekt:01.09.2024 - 31.08.2028

Sonstige Beteiligte

  • nicht verfügbar

 

Weitere Informationen

  • Projekt-Webseitenicht verfügbar

 

Entwicklungspolitische Kennungen

  • Gleichberechtigung der Geschlechter

    Hauptziel

  • Demokratische und inklusive Regierungsführung

    Signifikantes Nebenziel

  • Mutter-Kind-Gesundheit

    Hauptziel

CRS-Schlüssel

    13010 Bevölkerungspolitik und -statistik

Evaluierung

nicht verfügbar

 

Projektbeschreibung (DE)

Ausgangssituation (Was?)
Bis 2050 wird die Weltbevölkerung voraussichtlich um zwei Milliarden Menschen wachsen. Wie groß dieser Anstieg tatsächlich sein wird, hängt maßgeblich vom Zugang zu sexueller und reproduktiver Gesundheit und Rechten (SRGR) ab.
Können Frauen selbstbestimmt über ihr Leben entscheiden, steigen ihre Chancen auf Bildung und berufliche Perspektiven. Oft entscheiden sie sich dann für eine bewusstere Familienplanung und bekommen weniger oder erst später Kinder.
Diese demografischen Veränderungen wirken sich auf globale Herausforderungen wie Armutsreduzierung, Ernährungssicherung, Ausbau von Infrastruktur oder den Umwelt- und Klimaschutz aus.

Ziel (Wozu und Warum?)
Der Zugang zu SRGR-Diensten ist verbessert und Bevölkerungsdynamiken sind in entwicklungspolitische Strategien und Maßnahmen integriert.

Vorgehensweise (Wie? Wer? Wo?)
Das Vorhaben unterstützt das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) bei der Konzeption und Umsetzung einer Entwicklungspolitik, die SRGR fördert und Trends in der demografischen Entwicklung berücksichtigt.
Zu den Schwerpunkten der Beratung zählen:
- sexuelle und reproduktive Rechte von Frauen und anderen vulnerablen Gruppen voranbringen
- selbstbestimmte Familienplanung fördern
- das Angebot von und Zugang zu sexuellen und reproduktiven Gesundheitsdiensten verbessern
Dafür arbeitet das Vorhaben mit Partner*innen aus Politik, Zivilgesellschaft und internationalen Organisationen zusammen, darunter der United Nations Population Fund (UNFPA), die International Planned Parenthood Federation (IPPF) und die Global Financing Facility for Women, Children and Adolescents (GFF).
Darüber hinaus sammelt das Vorhaben Praxiserfahrungen aus Projekten und bringt diese in die Beratung ein.
Um das Recht auf körperliche Selbstbestimmung, reproduktive Gesundheit und Gleichstellung der Geschlechter langfristig zu fördern, hilft das Vorhaben dem BMZ außerdem dabei, seine Positionen in internationalen Verhandlungen evidenzbasiert zu vertreten.

 

 

Projektbeschreibung (EN)

Initial situation (What?)
The world population is expected to grow by two billion people by 2050. How large this increase will actually be depends largely on access to sexual and reproductive health and rights (SRHR).
If women can make self-determined decisions about their lives, their chances on education and career prospects increase. They then often opt for more conscious family planning and have fewer children or have them later.
These demographic changes have an impact on global challenges such as poverty reduction, food security, infrastructure development and environmental and climate protection.
Objective (Why and for what purpose?)
Access to SRHR services is improved and population dynamics are integrated into development policy strategies and measures.
Procedure (How? Who? Where?)
The project supports the German Federal Ministry for Economic Cooperation and Development (BMZ) in designing and implementing a development policy that promotes SRHR and takes account of trends in demographic development.
The focal points of the advisory services include
- advancing the sexual and reproductive rights of women and other vulnerable groups
- promoting self-determined family planning
- improving the provision of and access to sexual and reproductive health services
To this end, the project works with partners from politics, civil society and international organizations, including the United Nations Population Fund (UNFPA), the International Planned Parenthood Federation (IPPF) and the Global Financing Facility for Women, Children and Adolescents (GFF).
In addition, the project gathers practical experience from projects and incorporates this into its advisory services.
In order to promote the right to physical self-determination, reproductive health and gender equality in the long term, the project also helps the BMZ to represent its positions in international negotiations on the basis of evidence.