Sektorvorhaben Multilaterale Entwicklungsbanken für globale öffentliche Güter (MDBs for GPGs)

Projektdetails

  • Projektnummer:2024.2144.4
  • Status:laufendes Projekt
  • Zuständige Organisationseinheit: G410 Global Policy
  • Ansprechpartner: Hauke Maas 
  • Partnerländer: Sektorvorhaben

Zusammenfassung

  • Ziele:

    Strategische Ausrichtung der deutschen EZ bei Weltbankgruppe und Regionalentwicklungsbanken ist gestärkt

  • Auftraggeber:

    Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit u. Entwicklung

  • Projektpartner:

    Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH

  • Finanzier:

    nicht verfügbar

 

Auftragsvolumen

  • Aktuelles Projekt:5 980 000 Euro

Kombifinanzierung

  • nicht verfügbar

 

Vorgänger-Projekt

  • 2020.2158.2

    SV Multilaterale Entwicklungsbanken für globale öffentliche Güter (MDBs for GPGs)

Nachfolger-Projekt

  • nicht verfügbar

 

Laufzeit

  • Gesamtvorhaben:
    (inklusive aller vorangegangenen, aktuellen und nachfolgenden Projektphasen, soweit vorhanden)
    15.12.2000 - 30.04.2027
  • Aktuelles Projekt:01.05.2024 - 30.04.2027

Sonstige Beteiligte

  • nicht verfügbar

 

Weitere Informationen

  • Projekt-Webseitenicht verfügbar

 

Entwicklungspolitische Kennungen

  • Biodiversitätskonvention

    Signifikantes Nebenziel

  • Gleichberechtigung der Geschlechter

    Signifikantes Nebenziel

  • Demokratische und inklusive Regierungsführung

    Signifikantes Nebenziel

  • Anpassung an den Klimawandel

    Signifikantes Nebenziel

  • Klimawandel, Minderung von Treibhausgasen

    Signifikantes Nebenziel

CRS-Schlüssel

    43010 Multisektorale Hilfe

Evaluierung

nicht verfügbar

 

Projektbeschreibung (DE)

Ausgangssituation

Globale öffentliche Güter (global public goods, GPGs) – wie saubere Umwelt, ein stabiles Klima, Frieden und Sicherheit, öffentliche Gesundheit – sind unterfinanziert. Um in der Entwicklungspolitik globale und grenzübergreifende Ziele und Wirkungen zu erreichen, braucht es deshalb gemeinsames zwischenstaatliches Handeln.
Multilaterale Entwicklungsbanken (multilateral development banks, MDBs) sind dabei zentrale Gestalter. Sie sollen den Schutz der GPGs ausbauen sowie nachhaltiges Wirtschaftswachstum, tragfähige Verschuldung und länderübergreifende Kooperation fördern.
Für die GPGs müssen MDBs ein neues zukunftsfähiges Geschäftsmodell definieren sowie mit anderen MDBs und Durchführungsorganisationen der Vereinten Nationen, aber auch der bilateralen Entwicklungszusammenarbeit effektiv zusammenarbeiten und ihre Aktivitäten verzahnen. Deutschland setzt sich daher mit anderen Anteilseignern für eine grundlegende Reform der MDBs ein, damit die Finanzierung von GPGs grenzübergreifende Wirkungen berücksichtigt.


Ziel

MDBs haben tragfähige Geschäftsmodelle, um GPGs zu finanzieren und so die Ziele für nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen (Sustainable Development Goals, SDGs) zu erreichen. An diesen Zielen arbeitet die deutsche bilaterale Entwicklungszusammenarbeit mit MDBs und multilateralen Organisationen komplementär zusammen. Gleichzeitig unterstützt multilaterale Schuldenpolitik, dass die Länder für ihre nachhaltige Entwicklung notwendige Investitionen vornehmen können.


Vorgehensweise

Das Vorhaben trägt zur globalen Strukturpolitik bei, um die Agenda 2030 der Vereinten Nationen, das Pariser Klimaabkommen und andere internationale Abkommen umzusetzen. Dafür unterstützt es, die Geschäftsmodelle der MDBs zu reformieren. So macht es das MDB-System effektiver und effizienter.
Weiterhin entwickelt und pilotiert das Vorhaben Instrumente, um deutsche bilaterale Entwicklungszusammenarbeit mit MDBs zu verzahnen und fördert so eine effektive Kooperation.
Ebenso unterstützt es Reformen der globalen Schuldenarchitektur, damit Länder die erforderlichen Investitionen tätigen können.


 

 

Projektbeschreibung (EN)

Content
Global public goods (GPGs) – such as a clean environment, a stable climate, peace and security, and public health – are underfunded. In order to achieve cross-border and global objectives and results in development policy, states must therefore work together.
Multilateral development banks (MDBs) are key motivators in this context. The role of MDBs is to strengthen the protection of GPGs and promote sustainable economic growth, sustainable debt and cross-border cooperation.
To support GPGs, MDBs must define a new viable business model and collaborate effectively with other MDBs and implementing organisations of both the United Nations and bilateral development cooperation. It is also important to dovetail bilateral and multilateral activities. Germany is therefore working with other shareholders on a fundamental reform of the MDBs to ensure that GPG financing takes cross-border results into account.


Objective
MDBs have viable business models for financing GPGs, and thereby for achieving the United Nations Sustainable Development Goals (SDGs). German bilateral development cooperation actors work with MDBs and multilateral organisations, using complementary approaches to reach these goals. At the same time, multilateral debt policy supports countries in making the investments that are needed to ensure their sustainable development.


Approach
The project contributes to strengthening the global structural policy required to implement the United Nations 2030 Agenda, the Paris Agreement and other international agreements. To this end, it supports the process to reform the MDBs’ business models. This will make the MDB system more effective and efficient.
In addition, the project develops and pilots instruments that allow German bilateral development cooperation to dovetail with MDBs, which promotes effective cooperation.
It also supports efforts to reform the global debt architecture to enable countries to make the investments that are needed.