Handel zur Unterstützung der Regionalintegration im Westbalkan (Regio Trade)
Projektdetails
- Projektnummer:2024.2155.0
- Status:laufendes Projekt
- Zuständige Organisationseinheit: 3700 Westbalkan, Zentralasien, Osteuropa
- Ansprechpartner: Dr. Tanja Boskovic tanja.boskovic@giz.de
- Partnerländer: Westbalkan/Östliche Partnerschaft n.a., Albanien, Bosnien und Herzegovina, Montenegro, Nordmazedonien, Serbien, Kosovo
Zusammenfassung
- Ziele:
Die regionale wirtschaftliche Integration im Westbalkan ist im Einklang mit den Anforderungen des EU-Binnenmarktes verbessert.
- Auftraggeber:
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit u. Entwicklung
- Projektpartner:
Sekretariat des Regionalen Kooperationsrats
- Finanzier:
nicht verfügbar
Auftragsvolumen
- Aktuelles Projekt:15 700 000 Euro
Kombifinanzierung
Europäische Union (EU): 8 000 000Euro
Vorgänger-Projekt
nicht verfügbar
Nachfolger-Projekt
- nicht verfügbar
Laufzeit
- Gesamtvorhaben:
(inklusive aller vorangegangenen, aktuellen und nachfolgenden Projektphasen, soweit vorhanden) 31.10.2024 - 30.04.2029 - Aktuelles Projekt:01.01.2025 - 30.04.2029
Sonstige Beteiligte
- nicht verfügbar
Weitere Informationen
- Projekt-Webseitenicht verfügbar
Entwicklungspolitische Kennungen
- Gleichberechtigung der Geschlechter
Signifikantes Nebenziel
CRS-Schlüssel
33130 Regionale Handelsabkommen
Evaluierung
nicht verfügbarProjektbeschreibung (DE)
Ausgangssituation
Die Wirtschaften im Westbalkan enger miteinander zu vernetzen, birgt große wirtschaftliche Potenziale. Es ist auch eine Voraussetzung, um die Region an die Europäische Union (EU) anzunähern, unter anderem mit dem „Neuen Wachstumsplan für den Westbalkan" der EU. Im Mittelpunkt steht, den freien Waren- und Dienstleistungsverkehr auszuweiten. Zudem müssen die Länder ihre Investitionspolitiken reformieren. Doch regionale Entscheidungen werden in einigen Bereichen nur schleppend umgesetzt und nicht immer abgestimmt.
Ziel
Die regionale Wirtschaft im Westbalkan ist stärker verknüpft und steht im Einklang mit den Anforderungen des EU-Binnenmarktes.
Vorgehensweise
Das Projekt unterstützt im Westbalkan, Handelsreformen an EU-Regelungen anzugleichen und umzusetzen. Es verbessert das Fachwissen von Partnern und die Koordination zwischen ihnen. Hauptpartnern sind unter anderem Ministerien für Wirtschaft, Handel und Industrie, das Sekretariat des Mitteleuropäischen Freihandelsabkommens (CEFTA), Zoll- und weitere Grenzbehörden, Investitionsförderagenturen, Qualitätsinfrastrukturinstitutionen und Wirtschaftsverbände.
Das Projekt berät und unterstützt Behörden und Unternehmen, das regionale Programm für Zugelassene Wirtschaftsbeteiligte (AEO) auszuweiten und von der EU anerkennen zu lassen. AEO sind Unternehmen, die besonders vertrauenswürdig sind und vereinfachte Zollkontrollen erhalten können.
Zudem fördert das Projekt die Zusammenarbeit zwischen den Grenzbehörden für Warenverkehr und organisiert zum Beispiel gemeinsame Kontrollaktionen. Auch Zollprozesse für Pakete des Onlinehandels werden vereinfacht.
Das Projekt verbessert gleichzeitig die Qualitätssicherung der Waren. Es unterstützt die Westbalkanländer darin, ihre Konformitätsbewertungssysteme reformieren.
Im Bereich Investitionspolitik fördert das Projekt nationale Mechanismen, um Investitionsstreitigkeiten zwischen Regierungen und Investor*innen vorzubeugen.Stand: Januar 2025
Projektbeschreibung (EN)
Context
Closer regional economic integration harbours great economic potential for the region. It is also a prerequisite to move the region closer to the European Union (EU), including through the EU’s ‘New Growth Plan for the Western Balkans’, which focuses on expanding the free movement of goods and services. The countries must also reform their investment policies. However, implementation of regional decisions is still very slow in some areas and not always coordinated.
Objective
The regional economy in the West Balkans is better integrated and is in line with the requirements of the EU Single Market.
Approach
In the West Balkans the project supports trade-related reforms in line with EU rules and standards and the implementation of these. To this end, it strengthens the expertise of partners as well as the coordination between them. The main partners of the project include ministries of economy, trade and industry, the secretariat of the Central European Free Trade Agreement (CEFTA), customs and other border authorities, investment promotion agencies, quality infrastructure institutions, and business associations.
The project advises and supports authorities and companies to expand the region’s Trusted Trader programme (Authorised Economic Operator, AEO) and obtain recognition from the EU. AEOs are companies that are particularly trustworthy and can benefit from simplified customs controls.
In addition, the project also promotes cooperation between authorities that handle the movement of goods at borders. For instance, it organises joint controls for this purpose. This includes the simplification of customs processes for online trade parcels.
The project also improves the quality assurance of the goods. It supports the West Balkan countries to reform their conformity assessment systems.
In the area of investment, the project promotes national mechanisms to avoid investment disputes between governments and investors.
Last update: January 2025