Nachhaltige und klimasensible Stadtentwicklung in Zentralasien

Green Cities Network

Projektdetails

  • Projektnummer:2024.2161.8
  • Status:laufendes Projekt
  • Zuständige Organisationseinheit: 3700 Westbalkan, Zentralasien, Osteuropa
  • Ansprechpartner: Paul Schumacher 
  • Partnerländer: Zentralasien NA, Kirgistan, Tadschikistan, Usbekistan

Zusammenfassung

  • Ziele:

    In ausgewählten Städten des zentralasiatischen Ferganatals sind lokale Regierugen in der Lage, unter Einbeziehung der Bevölkerung eine klimasensible und partizipative Stadtentwicklung zu gestalten.

  • Auftraggeber:

    Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit u. Entwicklung

  • Projektpartner:

    Umweltministerien und Landwirtschaftsministerien

  • Finanzier:

    nicht verfügbar

 

Auftragsvolumen

  • Aktuelles Projekt:6 000 000 Euro

Kombifinanzierung

  • nicht verfügbar

 

Vorgänger-Projekt

  • nicht verfügbar

Nachfolger-Projekt

  • nicht verfügbar

 

Laufzeit

  • Gesamtvorhaben:
    (inklusive aller vorangegangenen, aktuellen und nachfolgenden Projektphasen, soweit vorhanden)
    19.11.2024 - 30.04.2029
  • Aktuelles Projekt:01.05.2025 - 30.04.2029

Sonstige Beteiligte

  • nicht verfügbar

 

Weitere Informationen

  • Projekt-Webseitenicht verfügbar

 

Entwicklungspolitische Kennungen

  • Biodiversitätskonvention

    Signifikantes Nebenziel

  • Gleichberechtigung der Geschlechter

    Signifikantes Nebenziel

  • Demokratische und inklusive Regierungsführung

    Signifikantes Nebenziel

  • Anpassung an den Klimawandel

    Signifikantes Nebenziel

  • Klimawandel, Minderung von Treibhausgasen

    Signifikantes Nebenziel

CRS-Schlüssel

    43030 Stadtentwicklung und -verwaltung

Evaluierung

nicht verfügbar

 

Projektbeschreibung (DE)

Ausgangssituation
Städte in Zentralasien wachsen und ihre Anzahl nimmt zu. Das betrifft vor allem das grenzüberschreitende Ferganatal in Kirgistan, Tadschikistan und Usbekistan. Die Region ist durch Landwirtschaft geprägt. Gleichzeitig wächst dort die Industrie. Das führt zu zahlreichen Umweltproblemen in der Region. So leiden besonders die Qualität und Verfügbarkeit von Wasser, fruchtbaren Böden, sauberer Luft und die Artenvielfalt.

Bisher hat die Region ausschließlich über die nationalen Regierungen zusammengearbeitet, um sich an den Klimawandel anzupassen. Das Potenzial von Städten, zu den Klima- und Entwicklungszielen beizutragen, ist dabei noch nicht genügend ausgeschöpft.

Ziel
Lokalregierungen in Usbekistan, Tadschikistan und Kirgistan sind in der Lage, eine klimaangepasste Stadtentwicklung zu gestalten und dabei die Bevölkerung einzubeziehen.

Vorgehensweise
Das Vorhaben fördert den Austausch zwischen Fach- und Führungskräften, die in Städten des Ferganatals zur klimafreundlichen Stadtentwicklung arbeiten. Somit sind Städte mit ähnlichen Herausforderungen vernetzt und entwickeln gemeinsam Lösungen. Die Beteiligten können ihre Fähigkeiten verbessern und effektiver handeln.

Zudem bereitet das Vorhaben Fach- und Führungskräfte besser auf eine zukunftsfähige, klimafreundliche und partizipative Stadtentwicklung vor. Vielen fehlen bisher das Wissen und die Methoden, um verschiedene Bereiche sinnvoll für den Klimaschutz zu verknüpfen. Indem es weiterbildet und die Verantwortlichen zur besseren städtischen Zusammenarbeit berät, baut das Vorhaben die Kompetenzen aus.

Darüber hinaus zeigt es anhand praktischer Beispiele, wie eine klima- und geschlechtersensible Stadtentwicklung lokal umgesetzt werden kann. Durch Modellprojekte gewinnen Fach- und Führungskräfte zudem Erfahrungen. Gleichzeitig bezieht das Vorhaben dabei die Bevölkerung ein. So erfährt sie, wie sie sich beteiligen kann und wie sich klimafreundliche Stadtentwicklung auf ihren Alltag auswirkt. 

 

Projektbeschreibung (EN)

Context
Cities in Central Asia are growing and their number is increasing. This is particularly true in the Fergana Valley, which spans the borders between Kyrgyzstan, Tajikistan and Uzbekistan. Agriculture plays a major role in the region, while industry is on the rise. This is leading to many environmental problems in the region, with water quality and availability, soil fertility, clean air and biodiversity, in particular, being negatively affected.

To date, the region has cooperated on climate change adaptation solely through the national governments. Cities’ potential to contribute to climate and development targets has not yet been adequately unlocked.

Objective
Local governments in Uzbekistan, Tajikistan and Kyrgyzstan are capable of pursuing climate-smart urban development and involving the population.

Approach
The programme promotes dialogue between experts and managers working on climate-friendly urban development in cities in the Fergana Valley. This connects cities facing similar challenges and enables them to develop joint solutions. Stakeholders can improve their capabilities and take more effective action.

The programme also ensures that experts and managers are better prepared for future-ready, climate-friendly and participatory urban development. Many currently lack the expertise and methods needed to meaningfully link various aspects for the purpose of climate action. The programme enhances capabilities by providing continuing education and advising decision-makers on better urban cooperation.

In addition, it provides practical examples of how climate-sensitive and gender-sensitive urban development can be implemented locally. Experts and managers also gain experience from pilot projects. At the same time, the programme involves the local population. People learn how they can get involved and how climate-friendly urban development affects their day-to-day lives.