Ausbildung junger Fachkräfte durch innovative Berufsbildungsansätze für Sambias Wasser- und Energiesektor II (THRIVE II)

Projektdetails

  • Projektnummer:2024.2199.8
  • Status:laufendes Projekt
  • Zuständige Organisationseinheit: 1300 Südliches Afrika
  • Ansprechpartner: Anna Kristina Kanathigoda 
  • Partnerländer: Sambia

Zusammenfassung

  • Ziele:

    Junge Menschen in Sambia haben verbesserte Beschäftigungsperspektiven im Wasser- und Solarenergiesektor.

  • Auftraggeber:

    Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit u. Entwicklung

  • Projektpartner:

    Ministry of Technology and Science

  • Finanzier:

    nicht verfügbar

 

Auftragsvolumen

  • Aktuelles Projekt:2 000 000 Euro

Kombifinanzierung

  • nicht verfügbar

 

Vorgänger-Projekt

  • nicht verfügbar

Nachfolger-Projekt

  • nicht verfügbar

 

Laufzeit

  • Gesamtvorhaben:
    (inklusive aller vorangegangenen, aktuellen und nachfolgenden Projektphasen, soweit vorhanden)
    13.06.2025 - 28.02.2027
  • Aktuelles Projekt:01.09.2025 - 28.02.2027

Sonstige Beteiligte

  • GFA Consulting Group GmbH

 

Weitere Informationen

  • Projekt-Webseitenicht verfügbar

 

Entwicklungspolitische Kennungen

  • Gleichberechtigung der Geschlechter

    Signifikantes Nebenziel

  • Klimawandel, Minderung von Treibhausgasen

    Signifikantes Nebenziel

CRS-Schlüssel

    11330 Berufliche Bildung

Evaluierung

nicht verfügbar

 

Projektbeschreibung (DE)

Ausgangssituation
Sambias Bevölkerung ist jung. Gleichzeitig ist die Jugendarbeitslosigkeit sehr hoch, wovon besonders junge Frauen betroffen sind. Viele Nachwuchskräfte haben zudem keine angemessene Ausbildung. Unternehmen klagen über Schwierigkeiten, gut qualifizierte Arbeitskräfte zu finden.
Technische Ausbildungsprogramme sind selten an den Bedarfen des Arbeitsmarkts und moderner Infrastruktur ausgerichtet. Im Bereich Wasser, Sanitär und Solarenergie haben Absolvent*innen oft nicht die nötigen Fähigkeiten, um den Anforderungen der Unternehmen zu genügen. Viel Zeit und Ressourcen sind dann erforderlich, um Mitarbeiter*innen zu schulen.

Ziel
Staatliche Berufsschulen in Sambia bieten zunehmend arbeitsmarktorientierte Aus- und Weiterbildung im Wasser- und Energiewesen in Kooperation mit Unternehmen an.
Besser ausgebildete Fachkräfte finden gute Jobs und unterstützen eine effektivere Wasser- und Sanitärversorgung sowie die Verbreitung von Solartechnologien.

Vorgehensweise
- Das Vorhaben unterstützt das Ministerium für Technologie und Wissenschaft sowie die Behörde für Berufsbildung und unternehmerische Ausbildung dabei, die Berufsbildung im Wasser- und Energiewesen zu modernisieren und an den Bedarfen des Arbeitsmarkts auszurichten. Dies umfasst auch duale Ansätze sowie die Anerkennung bereits erworbener Berufserfahrung.
- In sieben Berufsschulen fördert das Vorhaben Ausbildungsgänge für junge Frauen und Männer zu Wasser und Energie. Dazu gehören die Entwicklung von Lehrplänen, Finanzplanung, moderne Ausstattung und eine praxisorientierte Ausbildung mit Betrieben und dem Handwerk.
- Kooperationsformate fördern den Übergang in den Arbeitsmarkt und ermöglichen Ausbildung in Betrieben, Berufspraktika, Aktionstage und die gemeinsame Gestaltung von Ausbildungsinhalten.
- Junge Frauen werden gezielt gefördert und Berufsschulen bei Gender-Aktionsplänen für ein sicheres, diskriminierungsfreies Lernumfeld unterstützt.

Stand: September 2025 

 

Projektbeschreibung (EN)

Context
Zambia has a young population. Youth unemployment is high, affecting young women more than young men. Many junior staff do not have adequate training. Companies complain about difficulties in finding well-qualified workers.
Training programmes are rarely geared to the needs of the labour market and modern infrastructure. Graduates often lack the skills needed in the areas of water, sanitation, and solar energy to meet companies’ requirements. A lot of time and resources are then needed to give employees (further) training.

Objective
State-run vocational schools in Zambia increasingly offer labour market-oriented education and training in water and energy management in cooperation with companies.
Better trained specialists find good jobs and support a more effective supply of water and sanitation, as well as the spread of solar technologies.

Approach
- The project helps the Ministry of Technology and Science and the Technical Education, Vocational and Entrepreneurship Training Authority to modernise vocational training in the water and energy sector, and to align it with the needs of the labour market. This also includes dual approaches and the recognition of previously acquired professional experience.
- In seven vocational schools, the project promotes training courses for young women and men in the water and energy sectors. This includes curriculum development, financial planning, the provision of modern equipment and practice-oriented training with companies and the craft sector.
- Cooperation formats promote the transition to the labour market and allow practical training in companies, work placements, action days and the joint design of training content.
- Young women are given targeted support and vocational schools are assisted in implementing gender action plans to ensure a safe learning environment free of discrimination.

Last update: September 2025