PREVEC III - Green Jobs – klimaschonende und beschäftigungsfördernde Kreislaufwirtschaft in Kolumbien
Empleos verdes en la economía circular en Colombia PREVEC III
Projektdetails
- Projektnummer:2025.2073.2
- Status:laufendes Projekt
- Zuständige Organisationseinheit: 2C00 Lateinamerika, Karibik
- Ansprechpartner: Peter Foerster peter.foerster@giz.de
- Partnerländer: Kolumbien
Zusammenfassung
- Ziele:
Klimaschonende und beschäftigungsfördernde Geschäftsmodelle der Kreislaufwirtschaft sind durch private und staatliche Akteure in Kolumbien verbreitet.
- Auftraggeber:
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit u. Entwicklung
- Projektpartner:
Agencia Presidencial de Cooperación Internacional de Colombia
- Finanzier:
nicht verfügbar
Auftragsvolumen
- Aktuelles Projekt:6 000 000 Euro
Kombifinanzierung
nicht verfügbar
Vorgänger-Projekt
2022.2033.3
Green Jobs – Grüne Arbeitsplätze in der Kreislaufwirtschaft in Kolumbien II
Nachfolger-Projekt
- nicht verfügbar
Laufzeit
- Gesamtvorhaben:
(inklusive aller vorangegangenen, aktuellen und nachfolgenden Projektphasen, soweit vorhanden) 17.10.2019 - 30.09.2028 - Aktuelles Projekt:01.10.2025 - 30.09.2028
Sonstige Beteiligte
- GOPA Tech GmbH
Weitere Informationen
- Projekt-Webseitenicht verfügbar
Entwicklungspolitische Kennungen
- Gleichberechtigung der Geschlechter
Signifikantes Nebenziel
- Inklusion und Empowerment von Menschen mit Behinderungen
Signifikantes Nebenziel
- Klimawandel, Minderung von Treibhausgasen
Hauptziel
CRS-Schlüssel
14050 Abfallwirtschaft und -entsorgung
Evaluierung
nicht verfügbarProjektbeschreibung (DE)
Kolumbien befindet sich im Wandel von der linearen Abfallwirtschaft zur Kreislaufwirtschaft. Die nationale Abfallstrategie Kolumbiens hat das Ziel der Wiederverwertung von 25 % der Abfälle. Nationale Vereinbarungen zur erweiterten Produzentenverantwortung (EPR) verpflichten Schlüsselindustrien, kreislaufwirtschaftliche Maßnahmen umzusetzen, um die nationalen Klimaziele – eine Emissionsreduktion um 51 % bis 2030 – zu erreichen. Dennoch liegt die aktuelle Wiederverwertungsrate bei nur 8 %.
Ziel: Geschäfts- und Finanzierungsmodelle einer klimaschonenden und beschäftigungsfördernden Kreislaufwirtschaft sind in Kolumbien skaliert.
Das Vorhaben verfolgt drei zentrale Maßnahmen:
1. Durch geförderte Dialogformate werden staatliche, privatwirtschaftliche und zivilgesellschaftliche Akteure eng vernetzt, um bestehende Regelwerke und Fördermechanismen zu modernisieren. Ergänzt wird dies durch die Einführung von Instrumenten zur Erfassung von Treibhausgasemissionen, die helfen, die Effizienz kreislaufwirtschaftlicher Maßnahmen zu belegen und gezielt Investitionen in innovative KLW-Geschäftsmodelle zu fördern.
2. In den Bereichen Upcycling, Remanufaktur und Verpackungsreduktion werden bereits erfolgreiche Geschäftsmodelle systematisch skaliert. Der Fokus dabei liegt auf der Förderung von teils Frauen geführten kleinst-, kleinen und mittleren Unternehmen. Durch die gezielte Vernetzung mit größeren Ankerunternehmen und die Entwicklung passender Finanzierungsprodukte wird die Nachhaltigkeit und Breitenwirkung dieser Geschäftsmodelle gestärkt.
3. Lernangebote und Partnerschaften mit deutschen Fachinstitutionen wie dem Fraunhofer Institut und dem Deutschen Biomassenforschungszentrum verbessern die Fachkompetenzen, stärken die Wettbewerbsfähigkeit der kolumbianischen Unternehmen und fördern die sozio-ökonomische Entwicklung für eine nachhaltige Transformation zur Kreislaufwirtschaft.
Projektbeschreibung (EN)
Colombia is undergoing a transition from a linear waste management system to a circular economy. Colombia's national waste strategy has the objective of recycling 25 % of waste. National Extended Producer Responsibility (EPR) agreements oblige key industries to implement circular economy measures in order to achieve the national climate targets - a 51% reduction in emissions by 2030. Nevertheless, the current recycling rate is only 8%.
Objective: Business and financing models for a climate-friendly and job-creating circular economy are scaled up in Colombia.
The project pursues three central measures:
1. State, private sector and civil society actors are closely networked through funded dialogue formats in order to modernise existing regulations and funding mechanisms. This is complemented by the introduction of instruments for recording greenhouse gas emissions, which help to demonstrate the efficiency of circular economy measures and promote investments in innovative circular economy business models in a targeted manner.
2. In the departments of upcycling, remanufacturing and packaging reduction, successful business models are being systematically scaled up. The focus here is on promoting micro, small and medium-sized companies, some of which are run by women. The sustainability and broad impact of these business models is strengthened through targeted networking with larger anchor companies and the development of suitable financing products.
3. Learning opportunities and partnerships with German specialist institutions such as the Fraunhofer Institute and the German Biomass Research Centre improve expertise, strengthen the competitiveness of Colombian companies and promote socio-economic development for a sustainable transformation to a circular economy.