Governance - Fonds - Gute Regierungsführung fördern, deutsche Expertise nutzen
Folgevorhaben
Projektdetails
- Projektnummer:2025.2194.6
- Status:laufendes Projekt
- Zuständige Organisationseinheit: 3940 Region Nord
- Ansprechpartner: Stefanie Teggemann stefanie.teggemann@giz.de
- Partnerländer: Weltweite Maßnahmen
Zusammenfassung
- Ziele:
Deutsche Governance-Erfahrungen haben zur Gestaltung von Governance-Reformen in Partnerländern weltweit beigetragen.
- Auftraggeber:
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit u. Entwicklung
- Projektpartner:
Kein Träger
- Finanzier:
nicht verfügbar
Auftragsvolumen
- Aktuelles Projekt:2 000 000 Euro
Kombifinanzierung
nicht verfügbar
Vorgänger-Projekt
2022.2167.9
Governance - Fonds
Nachfolger-Projekt
- nicht verfügbar
Laufzeit
- Gesamtvorhaben:
(inklusive aller vorangegangenen, aktuellen und nachfolgenden Projektphasen, soweit vorhanden) 22.12.2015 - 30.11.2028 - Aktuelles Projekt:01.12.2025 - 30.11.2028
Sonstige Beteiligte
- nicht verfügbar
Weitere Informationen
- Projekt-Webseitenicht verfügbar
Entwicklungspolitische Kennungen
- Gleichberechtigung der Geschlechter
Signifikantes Nebenziel
- Demokratische und inklusive Regierungsführung
Hauptziel
CRS-Schlüssel
15110 Politik und Verwaltung in Bezug auf den öffentlichen Sektor
Evaluierung
nicht verfügbarProjektbeschreibung (DE)
Ausgangssituation:
Viele Länder interessieren sich dafür, wie das politische System in Deutschland funktioniert und wie der deutsche Staat Herausforderungen in der Regierungsführung angeht. Zum Beispiel: Wie können Regierungen genügend Einnahmen erzielen, um die Ausgaben für das Gemeinwohl zu finanzieren? Wie können Verwaltungen transparent und regelbasiert handeln?
Um von Erfahrungen zu profitieren, wünschen sich Partnerländer der deutschen Entwicklungszusammenarbeit den Dialog mit ehemaligen deutschen Entscheidungsträger*innen aus Politik, Verwaltung, Wissenschaft und Zivilgesellschaft.
Ziel:
Entscheidungsträger*innen in Partnerländern nutzen den Austausch mit ehemaligen deutschen Entscheidungsträger*innen, um nationale Reformen besser umzusetzen.
Vorgehensweise:
Das Vorhaben pflegt ein Netzwerk aus deutschen Wissens- und Erfahrungsträger*innen, die aus Politik, Wissenschaft und Verwaltung stammen. Diese Mitglieder des Netzwerkes unterstützen Entscheidungsträger*innen in Kooperationsländern dabei, wichtige Reformen für gute Regierungsführung umzusetzen. Zu den Mitgliedern zählen ehemalige Bundesminister*innen, Landesminister*innen, Staatssekretär*innen, Richter*innen, leitende Verwaltungsbeamt*innen sowie führende Wissenschaftler*innen.
Das Netzwerk unterstützt die Partnerregierungen mit aufeinander aufbauenden Maßnahmen, die es jeweils individuell mit den Ländern abstimmt. Dazu gehören beispielsweise:
• Politikberatung: Deutsche Expert*innen beraten Entscheidungsträger*innen vor Ort, um Reformen für gute Regierungsführung voranzubringen.
• Fachaustausch: Das Vorhaben organisiert moderierte Fachgespräche, Webinare und Studienreisen.
• Wissensarbeit: Das Vorhaben erstellt Studien und Kurzpapiere zu deutschen Reformerfahrungen.
Die Schwerpunktthemen sind: gute Regierungsführung, besonders öffentliche Finanzen, Rechtsstaatlichkeit, Demokratie, Dezentralisierung, digitale Verwaltung und Geschlechtergerechtigkeit.
Projektbeschreibung (EN)
Context:
Many countries take a keen interest in Germany’s political system and how the German state tackles governance challenges. For example: How can governments raise sufficient revenue to finance public expenditures? How can governments act transparently and in a rules-based manner?
To benefit from experience, partner countries of German development cooperation seek to engage with former German decision-makers from politics, public administration, academia, and civil society.
Objective:
Decision-makers in partner countries draw on advice from former German decision-makers to better implement national reforms.
Approach:
The project maintains a network of seasoned German experts from politics, academia, and public administration. Network members support decision-makers in partner countries in implementing important reforms for good governance. Members include former federal and state ministers, state secretaries, judges, senior civil servants, and prominent scholars.
The network assists partner governments through a set of tailor-made interventions, closely coordinated with each country. Measures include:
• Policy advice: German experts advise decision-makers on-site to advance reforms for good governance.
• Expert dialogue: The project organises moderated expert discussions, webinars, and study tours.
• Knowledge generation: The project provides studies and short papers on German reform experience.
Key topics include good governance, especially public finance, rule of law, democracy, decentralisation, digital government, and gender equality.