Förderung der sozialen Sicherung und Inklusion für Flüchtlinge und Aufnahmegemeinden in Jordanien
Projektdetails
- Projektnummer:2025.4054.0
- Status:laufendes Projekt
- Zuständige Organisationseinheit: 3300 Naher und Mittlerer Osten 1
- Ansprechpartner: Faten Alnajar faten.alnajar@giz.de
- Partnerländer: Jordanien
Zusammenfassung
- Ziele:
Geflüchtete und Mitglieder von Aufnahmegemeinden mit Behinderungen sowie ihre Familien haben einen verbesserten Zugang zu qualitativ hochwertigen sozialen Sicherungsleistungen in Jordanien.
- Auftraggeber:
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit u. Entwicklung
- Projektpartner:
Ministry of Social Development
- Finanzier:
nicht verfügbar
Auftragsvolumen
- Aktuelles Projekt:5 000 000 Euro
Kombifinanzierung
nicht verfügbar
Vorgänger-Projekt
nicht verfügbar
Nachfolger-Projekt
- nicht verfügbar
Laufzeit
- Gesamtvorhaben:
(inklusive aller vorangegangenen, aktuellen und nachfolgenden Projektphasen, soweit vorhanden) 10.09.2025 - 31.10.2028 - Aktuelles Projekt:13.10.2025 - 31.10.2028
Sonstige Beteiligte
- nicht verfügbar
Weitere Informationen
- Projekt-Webseitenicht verfügbar
Entwicklungspolitische Kennungen
- Gleichberechtigung der Geschlechter
Signifikantes Nebenziel
- Demokratische und inklusive Regierungsführung
Signifikantes Nebenziel
- Inklusion und Empowerment von Menschen mit Behinderungen
Hauptziel
CRS-Schlüssel
16010 Soziale Sicherung
Evaluierung
nicht verfügbarProjektbeschreibung (DE)
Ausgangssituation: Flüchtlinge und Mitglieder der Aufnahmegemeinden mit Behinderun-gen in Jordanien haben nur eingeschränkt Zugang zu sozialer Sicherung. Nur wenige Men-schen wissen, wie sie Unterstützungsleistungen erhalten, oft fehlt es an hochwertigen Ange-boten vor Ort und die Qualität der Leistungen ist ungleich. Dadurch sind vulnerable Gruppen ungeschützt vor Armut und können nur begrenzt gesellschaftlich teilhaben.
Ziel: Flüchtlinge und Mitglieder von Aufnahmegemeinden mit Behinderungen sowie ihre Fa-milien sind wirksam und dauerhaft in das jordanische soziale Sicherungssystem eingebun-den.
Vorgehensweise:
Das Vorhaben setzt an drei Punkten an:
Behinderungen anerkennen und Datenverwaltung verbessern:
Das Vorhaben unterstützt den Hohen Rat für die Rechte von Menschen mit Behinderungen (Higher Council for the Rights of Persons with Disabilities, HCD) dabei, das Verfahren zur Feststellung von Behinderungen zu reformieren, um den Zugang zu einer Vielzahl sozialer Dienstleistungen für Menschen mit Behinderungen zu ermöglichen. Parallel plant es mit dem Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen (United Nations High Commissioner for Refugees, UNHCR) die Entwicklung eines Verfahrens für Flüchtlinge mit Behinderungen.
Zugang zu sozialen Dienstleistungen verbessern und Selbstbestimmung fördern:
Das Vorhaben baut ein System auf, das Menschen mit Behinderungen gezielt an die pas-senden sozialen Dienstleistungen weitervermittelt. Zudem werden dezentrale Einrichtungen des Sozialministeriums (Ministry of Social Development, MoSD) dabei unterstützt, die Quali-tät und das Angebot der Dienstleistungen für ein selbstbestimmtes Leben von Menschen mit Behinderungen zu verbessern.
Politische Rahmenbedingungen und Partizipation fördern:
Gemeinsam mit Organisationen von Menschen mit Behinderungen (OPDs) und lokalen NROs erarbeitet das Vorhaben Empfehlungen, wie sich das soziale Sicherungssystem in Jordanien inklusiver und nachhaltiger gestalten lässt.
Projektbeschreibung (EN)
Initial situation:Refugees and members of host communities in Jordan who are people with disabilities have limited access to social protection. Only a few people know how to access support services, there is often a lack of high-quality services at local level, and service quality is variable. As a result, vulnerable groups are not protected from poverty and are limited in their ability to participate in society.
Goal: Refugees and members of host communities who are people with disabilities, together with their families, are effectively and permanently included in Jordan’s social protection system.
Approach:
The project focuses on three areas:
Recognising disabilities and improving data management: The project supports Jordan’s Higher Council for the Rights of Persons with Disabilities (HCD) in reforming the disability assessment process, to facilitate access to a variety of social services for people with disabilities. In parallel with this, it is planning, together with the United Nations High Commissioner for Refugees (UNHCR), to develop a process for refugees with disabilities.
Improving access to social services and promoting independence: The project is establishing a system which refers people with disabilities to the appropriate social services. In addition, decentralised institutions of Jordan’s Ministry of Social Development (MoSD) are being supported in improving the quality and range of services that are available to assist people with disabilities in leading an independent life.
Enhancing political conditions and promoting participation: Together with organisations of persons with disabilities (OPDs) and local non-governmental organisations (NGOs), the project is developing recommendations on how Jordan’s social protection systems can be made more inclusive and sustainable.