© Qi Yang/Getty Images, Westend61/Getty Images

30.05.2022

Wandel: Die Vielfalt ins Digitale transportieren

Um das universelle Thema Wandel dreht sich die neue Ausgabe von akzente. Und das Magazin ist selbst Teil einer Transformation: Vom Print wechselt es ins rein Digitale.

Wir leben in einer Zeit großer Umbrüche. Wie dieser Zeitenwandel mit Kreativität, Tatkraft und internationaler Zusammenarbeit bewältigt werden kann, beleuchtet die neue Ausgabe des akzente-Magazins unter dem Titel „Wandel“. In einem nachdenklichen Essay reflektiert der Publizist Ilija Trojanow über gesellschaftliche, soziologische und psychologische Hürden bei Transformationen. Fantasie, sich ein anderes, besseres Leben vorzustellen, sieht er als wesentlichen Ausweg aus dem Status Quo.

Feministische Entwicklungspolitik für alle

Von ihren Ideen für eine feministische, ökologisch und sozial nachhaltige internationale Zusammenarbeit spricht die neue Bundesentwicklungsministerin Svenja Schulze im Interview. Sie betont Gleichberechtigung als zentrales Menschenrecht, das den Gesellschaften weltweit helfe: „Unzählige Studien zeigen, dass es weniger Hunger, weniger Armut und mehr Stabilität gibt, wenn Frauen gleichberechtigt Verantwortung tragen.“

Digitalisierungsschub mit Blick auf UN-Nachhaltigkeitsziele

Wie aus Ideen Taten für einen positiven Wandel werden können, dazu äußert sich Vorstandssprecherin Tanja Gönner in ihrem Gastbeitrag und blickt auf zehn Jahre GIZ zurück. Sie beschreibt die Herausforderungen in einer Welt mit zunehmend fragilen Kontexten. Zwei Drittel der Kooperationsländer sind mittlerweile von Konflikten, Gewalt oder Krisen gekennzeichnet. Die ärmsten Länder kämpfen zudem immer stärker mit den Folgen des Klimawandels. Um positiven Wandel voranzubringen, setzt die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH unter anderem auf einen Digitalisierungsschub, betont Gönner. Denn: „Ohne verstärkte digitale Anwendungen werden sich die UN-Nachhaltigkeitsziele nicht annähernd erreichen lassen.“

Wie Erfolge konkret aussehen, zeigt eine Reportage aus Westafrika. Die Geschichte nimmt die Leserinnen und Leser mit auf die Reisfelder im Tal des Senegal-Flusses und erzählt, wie Landwirte sich mit traditionellen und digitalen Werkzeugen auf dem Markt behaupten können. Eine Reportage aus einem Forschungszentrum für Schlangengift in Bangladesch sorgt für überraschende Einblicke in eine bengalisch-deutsche Klinikpartnerschaft.

Vorangebracht werden die Projekte in 120 Ländern von den Kooperationspartnern und den fast 24.000 GIZ-Mitarbeitenden mit 155 verschiedenen Nationalitäten. Wie der Alltag aussieht, zeigt der Landesdirektor in Äthiopien. akzente hat Peter Palesch einen Tag lang begleitet. Und schließlich werfen sechs Stimmen von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern weltweit stellvertretend ein Schlaglicht auf das engagierte Arbeiten der GIZ-Teams.

Nicht nur inhaltlich setzt akzente auf Wandel. Mit der aktuellen Printausgabe zieht das Magazin vom Print ins rein Digitale. Nutzerinnen und Nutzer werden dort abgeholt, wo sie sich mittlerweile vornehmlich informieren – online. Reportagen, Interviews und Hintergründe über die internationale Zusammenarbeit und Schwerpunkte der GIZ gibt es auf der Website sowie den Social-Media-Kanälen der GIZ – vertieft mit Videos, Audios und Animationen.