„Wir legen das Fundament für eine zukunftssichere GIZ“
Jahrespressekonferenz nimmt Bilanz des Geschäftsjahrs 2025 und Umbaupläne in den Blick
GIZ-Vorstandssprecher Thorsten Schäfer-Gümbel hat auf der heutigen Jahrespressekonferenz des Bundesunternehmens einen grundlegenden Umbau angekündigt. Die GIZ verschlankt zentrale Funktionen in Deutschland und strafft die Organisationsstruktur.
Thorsten Schäfer-Gümbel dazu: „Nostalgie ist keine Strategie. Wir machen uns fit für die Zukunft und legen damit das Fundament für eine zukunftssichere GIZ.” Auf diese Weise bearbeite das Unternehmen Anforderungen der Auftraggeber und Partner bei veränderten politischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen künftig systematischer und schneller.
Schäfer-Gümbel erklärte, die GIZ wolle dauerhaft Strukturkosten in Höhe von rund 60 Millionen Euro einsparen. Die neue Struktur gilt ab Mai 2027. Zentral bleibt die Präsenz vor Ort. Schäfer-Gümbel: ”Partnerschaften sind unser strategisches Kapital. Bei zunehmender politischer Rivalität muss Deutschland strategische Netzwerke knüpfen und gestalten.“
Internationale Zusammenarbeit Made with Germany sei nicht nur ein Motto, sondern eine Haltung: “Internationale Zusammenarbeit Made with Germany bedeutet, auf Basis demokratischer Werte gemeinsam verlässliche Rahmenbedingungen für Partner zu schaffen. Dafür steht die GIZ.”
Impressionen
Integrierter Unternehmensbericht 2025: Geschäftszahlen
Thorsten Schäfer-Gümbel stellte außerdem die Bilanz 2025 vor. Das Geschäftsvolumen der GIZ lag 2025 bei 3,97 Milliarden Euro. Hauptauftraggeber war mit 3,2 Milliarden Euro inklusive Kofinanzierungen das Bundesentwicklungsministerium. Für die GIZ arbeiteten im vergangenen Jahr 23.787 Menschen aus 152 Nationen. Zwei Drittel von ihnen sind nationale Mitarbeitende.