2018.9029.2

Die Wasserwirtschaft und ‑nutzung in Grenada klimaresilient gestalten

Beitrag des Wassersektors zur Erreichung der nationalen Klimabeiträge (NDC) in Grenada
Auftraggeber
Bundesmin. f.Umwelt,Klimaschutz,Naturschutz u. nukleare Sicherheit
Land
Grenada
Dauer
Partner
Ministry of Finance and Energy in Grenada
Kontakt

Marion Geiss

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Logo der Internationalen Klimaschutz Initiative (IKI).

Ausgangssituation

Grenada verfügt nur über geringe Wasservorkommen – eine Herausforderung, die sich durch die steigenden Durchschnittstemperaturen und die unregelmäßigeren Niederschläge verschärft hat. Gleichzeitig führt häufiger Starkregen zu Ausfällen der Wasserversorgung, weil sich die Aufbereitungszeit des Rohwassers aufgrund erhöhter Trübung verlängert. Der Anstieg des Meeresspiegels lässt zudem Salzwasser in küstennahe Grundwasserleiter eindringen und verringert die ohnehin schon knappen Wasserreserven für die Bevölkerung weiter. Diese Entwicklung gefährdet darüber hinaus auch das Wachstum der grenadischen Wirtschaft – vor allem in der Landwirtschaft und im Tourismus.

Ziel

Die Wasserwirtschaft von Grenada ist in der Klimaresilienz verbessert und wird effizienter geführt.

Vorgehensweise

Das Vorhaben umfasst fünf Komponenten:

Klimaresistente Wasserwirtschaft: Mit einer Stelle, die die Wasservorkommen bewirtschaftet, verbessert die Regierung die Gesamtsteuerung des Wasserbereichs. Zudem schafft sie die Voraussetzungen, dass Wasservorkommen nachhaltig bewirtschaftet werden.

Klimaresistente Wassernutzung: Durch einen Fonds der grenadischen Entwicklungsbank bekommen Akteur*innen in der Landwirtschaft und im Tourismus Zuschüsse, um in ihren Betrieben Wassersparmaßnahmen umzusetzen.

Klimaresiliente Anlagen: Das Vorhaben baut die Infrastruktur aus und stellt weitere Speichertanks bereit, damit die Wasserversorgung auch während der häufiger auftretenden Trockenphasen oder bei Katastrophen gesichert werden kann.

Zusätzlicher Beitrag der Wasserwirtschaft zu den Klimazielen Grenadas: Die nationale Wasserbehörde verbessert ihre Leistungsfähigkeit, um Wasserverluste im Netz zu verringern. Das beinhaltet auch die Integration von erneuerbaren Energien.

Regionales Lernen und Erfahrungen weitergeben: Andere karibische Länder sollen durch den ständigen Austausch von Erfolgsgeschichten und Lernerfahrungen aus dem Projekt profitieren. 
G-CREWS business card
  • Environmental and Social Impact Assessment for the Seven Sister Water Transfer Project
    pdf
    7,53 MB
  • Gender Monitoring Plan - Climate Resilient Water Sector in Grenada (G-CREWS)
    pdf
    214,92 KB
  • The Environmental and Social Management Plan for the G-CREWS Project
    pdf
    14,36 MB
  • Climate-Resilient Water Sector in Grenada (G-Crews) Project
    pdf
    1 MB
  • Climate Resilient Water Sector in Grenada (G-Crews) Gender Action Plan
    pdf
    399,31 KB
  • Procedures and Guidelines of the Grievance Mechanism
    pdf
    473,97 KB
  • Environmental and Social Safeguards
    pdf
    498,76 KB
  • Funding proposal
    pdf
    2,45 MB
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