Ausgangssituation
Das Gesundheitssystem in Tadschikistan ist stark krankenhauszentriert. Es gibt zu wenige ländliche und städtische Gesundheitseinrichtungen und diese sind schlecht ausgestattet und veraltet. Dies betrifft auch die regionalen Krankenhäuser. Es mangelt zudem an qualifizierten Familienärzt*innen, die Schwangere vor der Geburt versorgen können.
Eine bessere Gesundheitsversorgung hat in den aktuellen Strategien der Regierung eine hohe Priorität.
Ziel
Die tadschikische Regierung setzt ihre nationale Gesundheitsstrategie erfolgreich um, damit die medizinische Versorgung besonders von Müttern und Neugeborenen verbessert ist.
Vorgehensweise
Das Vorhaben arbeitet in 28 Partnerdistrikten zu fünf Themenfeldern:
1. Gesundheitsdienstleistungen verbessern
Gesundheitseinrichtungen der Basisversorgung berät das Vorhaben darin, ihre Organisation sowie die medizinischen Abläufe und -prozesse, besonders in der Mutter-Kind-Versorgung, zu optimieren.
2. Überweisungssystem ausbauen
Das Vorhaben berät die Regierung dabei, ein nationales Überweisungssystem nach internationalen Qualitätsstandards zu etablieren.
3. Medizinische Geräte instand halten
Es schult Mitarbeitende in staatlichen Gesundheitseinrichtungen dazu, Medizintechnik effizient und effektiv einzusetzen.
4. Gesundheitsfachkräfte aus- und fortbilden
Das Vorhaben unterstützt die Kompetenzen von Familienärzt*innen, Kranken- und Entbindungspfleger*innen. Durch eine gezielte Aus- und Weiterbildung können diese Fachkräfte Gesundheitsdienstleistungen anbieten, die den internationalen und nationalen Standards entsprechen.
5. Bewusstsein für Infektionsschutz erhöhen
Das Vorhaben schult Gesundheitsfachkräfte, um Infektionen einzudämmen, unter anderem COVID-19.