Ausgangssituation:
Um die globalen Klimaziele zu erreichen, werden dringend neue Technologien und Geschäftsmodelle benötigt – auch aus Schwellen- und Entwicklungsländern, wo ein immer höherer Anteil der globalen Emissionen entsteht. Daher müssen mehr Klima-Start-ups in Lateinamerika und Westafrika gefördert werden, um sie attraktiv für private Investoren zu machen.
Ziel:
Start-ups und junge Unternehmen im globalen Süden gelangen einfacher an Wagniskapital, entwickeln Lösungen zum Klimaschutz und tragen zur klimaneutralen Transformation der Wirtschaft bei.
Vorgehensweise:
Die Initiative unterstützt innovative Unternehmen in Lateinamerika und Westafrika. In regionalen Programmen, sogenannten CATAL1.5°T-Plattformen, fördert sie rund 180 Start-ups. Bis 2029 soll die Initiative 35 Millionen Euro an Privatkapital mobilisieren und 230.000 Tonnen CO2-Äquivalent einsparen.
Die Initiative arbeitet in vier Programmen:
• Das Accelerator-Programm verhilft vielversprechenden Produkten und
Dienstleistungen schneller zur Marktreife. Unternehmen erhalten dabei
Schulungen, Coachings und Anschubfinanzierung.
• In einem Pre-Accelerator-Programm erhalten Start-ups technische
Unterstützung und finanzielle Zuschüsse, um ihre Ideen in konkrete
Produkte zu verwandeln.
• Das Ideation-Programm organisiert Klima-Hackathons („Climathons") in
Kommunen, um lokale Start-Up-Communities zu schaffen und Ideen für neue
Klimatechnologien zu entwickeln.
• Der Ökosystem-Ansatz unterstützt Innovationsnetzwerke mit Schulungen
zur Messung der Klimapotentiale, Geschlechtergleichstellung und „Umwelt, Soziales und Governance" (ESG) Aspekten. Der Austausch zwischen Start-ups, Wagniskapitalgebern (Venture Capitalists) und politischen
Entscheidungsträgern soll zudem die staatlichen Rahmenbedingungen
verbessern.