Ausgangssituation
Das Bevölkerungs- und Wirtschaftswachstum sowie die zunehmende landwirtschaftliche Tätigkeit verstärken den Druck auf die Grundwasserleiter in Mexiko. Spätestens 2050 wird in zwei Dritteln der mexikanischen Bundesstaaten ein ausgeprägter Wassermangel erwartet.
Die Grundwasservorkommen sind entscheidend für die Wasserversorgung und die Speicherung von Wasser. Sie leiden jedoch unter Übernutzung und unzureichender Bewirtschaftung. Der zunehmende Druck führt zu sozioökologischen Konflikten, weil Industrie, Landwirtschaft und die betroffenen Gemeinschaften um das Wasser konkurrieren. Zugleich verstärkt der Klimawandel die Wasserknappheit, sodass lokale Bevölkerungen, Landwirt*innen und Industrieunternehmen in ihrer Existenz bedroht sind.
Diese Herausforderungen müssen bewältigt werden, um die langfristige Wasserverfügbarkeit zu gewährleisten und dabei den Schutz der Umwelt mit den Bedürfnissen der Menschen zu vereinbaren.