2020.9022.3

Rohstoffe weltweit besser nutzen und das Klima schützen

Initiative Ressourceneffizienz und Klimaschutz (IREK II)
Auftraggeber
Bundesmin. f.Umwelt,Klimaschutz,Naturschutz u. nukleare Sicherheit
Dauer
Partner
Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz
Eine Person repariert etwas mit einem Schraubenschlüssel.

Ausgangssituation

Weltweit steigt der Rohstoffverbrauch drastisch. Die Folgen davon sind ein erhöhter Energieaufwand, steigende Treibhausgasemissionen und schädliche Eingriffe in Ökosysteme.

Einen zunehmenden Anteil am Ressourcenverbrauch haben Schwellenländer. Einerseits, weil sie rasant wachsen, andererseits, weil Unternehmen ihre Produktionsstätten dorthin verlagern. Ressourceneffizienz ist dort zwar wirtschaftlich attraktiv, wird bislang aber zu wenig genutzt.

Unter der deutschen Präsidentschaft der G20 (Gruppe der 20 wichtigsten Industrie- und Schwellenländer) wurde 2017 ein Ressourceneffizienz-Dialog ins Leben gerufen, um das Thema mit Schwellenländern international voranzutreiben.

Ziel

Schwellenländer nutzen ihre Ressourcen effizienter und verbessern so den Klimaschutz.

Vorgehensweise

Das Vorhaben fördert die Themen Ressourceneffizienz, Kreislaufwirtschaft und Klimaschutz im internationalen Dialog und besonders bei den G20. In Dialogveranstaltungen bringt es Akteur*innen aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft zusammen.

In Argentinien, Mexiko und Indonesien fördert das Vorhaben den Dialog darüber, wie sich Maßnahmen der Ressourceneffizienz auf den Klimaschutz messen lassen. Darüber hinaus entwickelt das Vorhaben mit Unterstützung des deutschen Zentrums für Ressourceneffizienz (VDI-ZRE) einen Online-Kurs für kleine und mittlere Unternehmen.

In Argentinien tauschen sich Unternehmen und die zuständigen Ministerien vertieft darüber aus, wie die Politik den Ressourcen- und Klimaschutz in der verarbeitenden Industrie fördern kann.

Im mexikanischen Bundesstaat Guanajuato verankert es außerdem Ressourceneffizienz in öffentlichen Programmen und Strategien.

Das Vorhaben unterstützt das Umweltministerium in Indonesien dabei, ein nationales Programm auszubauen, um den Materialverbrauch und die Auswirkungen auf die globale Erwärmung eines Produkts zu kennzeichnen. Zudem entwickelt es Schulungen für Ministeriums- und Unternehmensvertreter*innen, die sich mit Lebenszyklusanalysen befassen. Diese Analysen geben den Ressourcenverbrauch und die Treibhausgasemissionen von Produkten und Dienstleistungen an.

Stand: Juli 2023

  • Gute Praxisbeispiele_Ecuador: How optimised design in the leather industry can reduce emissions_EN
    pdf
    988,23 KB
  • Gute Praxisbeispiele_Mexico: How material substitution in the metal industry can reduce emissions_EN
    pdf
    758,66 KB
  • Gute Praxisbeispiele_Argentina: How recycling of material in the construction industry can reduce emissions_EN
    pdf
    606,37 KB
  • Gute Praxisbeispiele_Indonesia: How optimised design in the construction industry can reduce emissions_EN
    pdf
    684,89 KB
  • Weitere Downloads_Initiative Resource Efficiency and Climate Action_EN
    pdf
    363,1 KB
  • Weitere Downloads_Policy Brief „Resource Efficiency - A crucial approach for achieving sustainable development“_EN
    pdf
    2,64 MB
  • Weitere Downloads_Policy Brief „Resource Efficiency for Climate Protection“_EN
    pdf
    991,08 KB
  • Weitere Downloads_Policy Brief „Digital Transformation and Resource Efficiency - Dual benefits for the productive sector“_EN
    pdf
    2,14 MB
  • Weitere Downloads_Policy Brief „Resource Efficiency in Infrastructure and Buildings“_EN
    pdf
    2,22 MB
  • Weitere Downloads_Weitere Downloads_Policy Brief „Resource Efficiency Policies Worldwide“_EN
    pdf
    3,2 MB

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