In unseren Partnerländern sind Daten häufig nur eingeschränkt und nicht ausreichend systematisiert für politische Entscheidungsträger*innen verfügbar. Politische Maßnahmen werden daher nicht immer evidenzbasiert ausgestaltet, so dass das Ziel verfehlt und Ressourcen ineffizient eingesetzt werden.
Das Vorhaben unterstützt sektorübergreifend Regierungsinstitutionen in ausgewählten Partnerländern bei der Implementierung von Daten-Anwendungsfällen und Förderung von Datenkompetenzen. Da Innovationen und Lösungen aus Partnerländern wertvolle Ansätze und Erkenntnisse für die digitale Transformation weltweit aufzeigen können, verfolgt das Vorhaben den Ansatz des gegenseitigen Austauschs und Lernens, um Erfahrungen international zu teilen und zurück nach Deutschland zu führen.
Ausgewählte Partnerländer setzen Daten zur evidenzbasierten Politikgestaltung ein.
Das Vorhaben setzt folgende drei Hauptaktivitäten um:
1. Zur Entwicklung datenbasierter Lösungen mit den Partnerländern werden Anwendungsfälle pilotiert. Zur Umsetzung dieser werden u.a. Mappings von Datenökosystemen erstellt, Trainings zu Datenkompetenz durchgeführt und digitale Tools für die Analyse von Daten für die Politikgestaltung entwickelt, teilweise auch durch den Einsatz von künstlicher Intelligenz.
2. Zur Vernetzung und zur Verstetigung der Lernerfahrungen wurde gemeinsam mit UNDP der Data to Policy Navigator entwickelt, der durch das Vorhaben sowie UNDP gepflegt und kontinuierlich um Funktionen und Anwendungsfälle erweitert wird.
3. Zur Vernetzung und Rückführung von Lernerfahrungen nach Deutschland wird gemeinsam mit UNDP ein Netzwerk für politische Entscheidungsträger*innen aufgebaut.
Zudem berät das Vorhaben in seiner Beratungskomponente das Datenlabor des BMZ zu relevanten Prozessen der nationalen und internationalen Daten- und KI-Politik.