Ausgangssituation
Die Selva Maya umfasst Teile von Belize, Guatemala und Mexiko. Sie ist das größte zusammenhängende tropische Waldgebiet in Mesoamerika und entscheidend für das Klima und die regionale Wasserversorgung.
Allerdings weicht der Wald Flächen für Viehzucht und Landwirtschaft, leidet unter illegalem Holzeinschlag und der Entnahme von Flora und Fauna. Es fehlt bisher an Maßnahmen, um diesen Bedrohungen entgegenzuwirken.
Ziel
Die regionale Zusammenarbeit zum Schutz der Selva Maya ist verbessert: Die Länder setzen Maßnahmen für Wald- und Biodiversitätserhalt um.
Vorgehensweise
Das Projekt hat vier Schwerpunkte:
Es berät Regierungen und Schutzgebietsbehörden in Guatemala, Mexiko und Belize zu Politik- und Monitoringinstrumenten, um die Selva Maya besser zu schützen.
Es berät zuständige Fachbehörden zu Waldbrandbekämpfung, Waldflächenschutz, Maßnahmen gegen die verbotene Entnahme von Flora und Fauna sowie zu klimabedingten Gesundheitsproblemen.
Es baut Partnerschaften mit der Fach- und Ausbildungsorganisationen auf, die die Ansätze zur Wiederherstellung und klimaresistenten Anpassung der Waldlandschaft der Selva Maya umsetzen.
Es arbeitet mit der Privatwirtschaft zusammen, um zusätzliche Mittel für den Wald- und Biodiversitätserhalt zu mobilisieren und unterstützt die Vermarktung von nachhaltigen Produkten aus der Selva Maya durch kleine und mittlere lokale Unternehmen.
Hierfür arbeitet das Projekt mit der Team Europe Initiative „Nachhaltiges Petén – Komponente 2: Wald / Biodiversität", dem Projekt „Selva Maya II" und der Zentralamerikanischen Kommission für Umwelt und Entwicklung (CCAD) des Zentralamerikanischen Integrationssystems (SICA) zusammen.