2026.0110.2

Agrarlieferketten gemeinsam gestalten

Transforming Agricultural Supply Chains (TASC)
Auftraggeber
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit u. Entwicklung
Land
Globale Vorhaben, Konventions-/Sektor-/Pilotvorhaben
Dauer
–
Partner
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ)
Kontakt

Benjamin Mohr

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Ausgangssituation

Globale landwirtschaftliche Lieferketten stehen unter Druck: Geopolitische Spannungen und die Klima- und Biodiversitätskrise wirken sich gleichermaßen auf Produzent*innen und Lieferant*innen aus. Kleinproduzent*innen in Produktionsländern leben und arbeiten häufig unter schwierigen Bedingungen und haben weder Zugang zu Märkten noch Mitspracherechte.

Derweil müssen europäische Unternehmen ihre Lieferketten an Vorgaben der Europäischen Union (EU) wie die EU-Verordnung für entwaldungsfreie Produkte (EUDR) und die EU-Lieferkettenrichtlinie (CSDDD) anpassen.

Alle Akteur*innen brauchen Zugang zu sozial- und klimaverträglichen Rohstoffen und sind auf verlässliche Lieferketten angewiesen.

Ziel

Die Bedingungen für eine sozial-ökologische Transformation globaler Agrarlieferketten sind verbessert.

Vorgehensweise

Das Vorhaben unterstützt Produzent*innen, Unternehmen und Produktionsländer dabei, Agrarlieferketten nachhaltig zu gestalten und schafft Formate für den Dialog und die Zusammenarbeit. Es stärkt Kompetenzen und Strukturen in Produktionsländern, damit Kleinproduzent*innen ihren Marktzugang erhalten und ausbauen können.

Mit dem Ideenwettbewerb "Due Dilligence Fund" (DDF) fördert es Geschäftsmodelle, die Sorgfaltspflichten und Innovationen im Anbau oder der Verarbeitung umsetzen.

Unter dem Namen "FIT for FAIR" berät es Regierungen in Produktionsländern. Es unterstützt Dialog und Reformen, um nationale Politiken an EU-Standards anzupassen und Kompetenzen aufzubauen.

Über die Allianz für die digitale Integration landwirtschaftlicher Lieferketten (DIASCA) vernetzt es weltweit Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft. Gemeinsam entwickeln sie digitale öffentliche Infrastrukturen (DPI) für Rückverfolgbarkeit, Monitoring und Datenaustausch.

Das Vorhaben ist Teil der "Sustainable Agricultural Supply Chains Initiative" (SASI) und trägt zu den Team-Europe-Initiativen (TEI) "Deforestation-free Value Chains" und "Sustainability in Global Value Chains" bei.

Stand: Oktober 2026

Ein Mann steht vor einem Kakaobaum und verwendet ein Smartphone.
Weitere Projektinformationen

CRS-Schlüssel
31162

Entwicklungspolitische Kennungen

Signifikante Nebenziele:

  • Biodiversitätskonvention
  • Gleichberechtigung der Geschlechter
  • Anpassung an den Klimawandel
  • Klimawandel, Minderung von Treibhausgasen

Zuständige Organisationseinheit
G510 Agrarsysteme und Agrarlieferketten

Auftragsvolumen (aktuelles Projekt)
16.000.000 €

Aufträge mit ähnlicher thematischer und geografischer Passung:

Brasilien, Burkina Faso, Côte d'Ivoire, Ecuador, Ghana, Indien, Indonesien, Kamerun, Kolumbien, Laos, Philippinen, Ruanda, Thailand, Usbekistan, Vietnam, Äthiopien
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