Nachhaltige Geldanlagen

Im Rahmen der betrieblichen Altersvorsorge legt die GIZ Geld an. Auch dabei gilt das Leitprinzip Nachhaltigkeit. Dafür berücksichtigt das Bundesunternehmen Umwelt- und Sozialkriterien sowie Kriterien der Unternehmensführung. Diese sogenannten ESG-Kriterien (Environment, Social, Governance) sind Grundlage für alle Kapitalanlagen der GIZ.

Darüber hinaus hat die GIZ im Mai 2017 die „Frankfurter Erklärung“ unterzeichnet. Dabei handelt es sich um eine gemeinsame Nachhaltigkeitsinitiative von Deutsche Börse AG und weiteren Finanzakteuren. Dahinter steht die Überzeugung, dass verantwortungsbewusst agierende Unternehmen nicht nur der Umwelt- und Sozialverträglichkeit dienen, sondern langfristig auch wirtschaftlich erfolgreicher sind. Nachhaltige Investments entwickeln sich im Vergleich mit traditionellen Kapitalanlagen mindestens genauso gut– und oft sogar besser. Davon profitieren also vor allem die Anleger. 

Kriterien für nachhaltige Kapitalanlagen der GIZ

In welche Aktien oder Anleihen das Bundesunternehmen investiert, ist dabei klar geregelt. Zunächst gibt es eine ganze Reihe von Ausschlusskriterien. So sind etwa Investitionen in Unternehmen ausgeschlossen, die Menschen- und Arbeitsrechte verletzen, die an Korruption beteiligt sind oder ökologische Mindeststandards nicht einhalten. Gleiches gilt für Investitionen in Anleihen von Staaten oder Gebietskörperschaften. Darüber hinaus werden auch kontroverse Geschäftsbereiche identifiziert und ausgeschlossen. Dazu zählen die Waffen- und Rüstungsproduktion, Pornografie oder die Herstellung gefährlicher Chemikalien. 
In einem zweiten Schritt werden die verbleibenden Investitionsmöglichkeiten in die regionalen Anlageklassen Europa, Schwellenländer und Weltweit aufgeteilt. Für Investitionen in Unternehmen kommen nur die jeweils oberen 40 Prozent ihrer Branche in Frage („Best in Class“-Ansatz). Die Übereinstimmung mit den festgelegten Nachhaltigkeitskriterien wird regelmäßig von unabhängigen Experten überprüft.