Gemeinsam die ukrainische Energiewende voranbringen

Projektkurzbeschreibung

Bezeichnung: Sekretariat der Deutsch-Ukrainischen Energiepartnerschaft
Auftraggeber: Deutsche Energieagentur (dena)
Land: Ukraine
Politischer Träger: Ministerium für Energie der Ukraine
Gesamtlaufzeit: 2020 bis 2023

Ausgangssituation

Deutschland ist einer der wichtigsten Handels- und Investitionspartner der Ukraine. Die Bundesregierung pflegt eine intensive wirtschaftliche und politische Zusammenarbeit mit der Ukraine, deren energieintensive Wirtschaft modernisierungsbedürftig ist. Deutschland fördert daher verschiedenste Projekte im Bereich Klima, Energie und Energieeffizienz in der Ukraine.

Im August 2020 haben beide Länder ihre Zusammenarbeit bezüglich Energieeffizienz, Modernisierung der Strom- und Wärmeerzeugung, Ausbau erneuerbarer Energien und Reduzierung der Treibhausgasemissionen mit einer gemeinsamen Absichtserklärung gefestigt. Die Deutsch-Ukrainische Energiepartnerschaft (EP) bietet einen Rahmen für den politischen Dialog in der Energiebranche beider Länder. Dadurch soll in Energie- und Klimafragen effektiver kooperiert werden.

Ziel

Fortschritte für eine erfolgreiche Energiewende in der Ukraine sind erzielt. Die Partnerschaft zwischen der Ukraine und Deutschland im Bereich Klima und Energie trägt zum globalen Klimaschutz bei und erhöht Exportchancen für deutsche Unternehmen auf dem ukrainischen Markt.

Vorgehensweise

Die Energiepartnerschaft arbeitet zu den Themen Energieeffizienz, Integration erneuerbarer Energien, Wasserstoff, Kohletransformation, sowie Dekarbonisierung.

Dafür fördert sie den politischen und fachlichen Dialog zu diesen Themen durch Veranstaltungen, wissenschaftliche Studien, Delegationsreisen und Öffentlichkeitsarbeit.

Gemeinsame Aktivitäten werden von einem Lenkungsausschuss definiert, der die Schwerpunkte der Energiepartnerschaft festlegt und deren Verantwortungsbereiche sowie Finanzierungsquellen identifiziert. Fünf Arbeitsgruppen zu den oben genannten Themen sorgen für einen kontinuierlichen Austausch zwischen den Partner*innen.

Stand: Oktober 2021