Das Wirtschaftswachstum in Nordmazedonien fördern

Projektkurzbeschreibung

Bezeichnung: Start-up- und KMU-Förderung in Nordmazedonien
Auftraggeber: Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi)
Kofinanziert von: Delegation der Europäischen Union in der Republik Nordmazedonien
Land: Nordmazedonien
Gesamtlaufzeit: 2021 bis 2025

Organische Abfälle in einer Kreislaufwirtschaft.

Ausgangssituation

Der nordmazedonische Markt ist relativ klein und wird von Kleinst-, Klein- und mittleren Unternehmen (KKMU) beherrscht. Diese sind durch eine geringe Wettbewerbsfähigkeit, mangelnde Innovationskraft sowie ein unzureichendes branchenspezifisches Exportpotenzial gekennzeichnet. Mehrere Regionen Nordmazedoniens leiden darunter, dass sie vom Rest des Landes abgehängt werden. Darüber hinaus führt die Abwanderung von Hochschulabsolvent*innen zu einem „Braindrain“, der das wirtschaftliche Wachstumspotenzial ohnehin schon schwächerer Regionen weiter beeinträchtigt.

Um dem entgegenzuwirken, müssen Möglichkeiten für die Förderung des Wachstums von Unternehmen in den schwächeren Regionen gefunden und genutzt werden. Das Vorhaben setzt sich daher dafür ein, die Wachstumschancen für Start-ups und KMU zu verbessern. Es fördert auch Konzepte für eine umweltfreundliche Umgestaltung von Wirtschaft und Wachstum sowie innovative Technologien und Methoden, die die Effizienz der Unternehmen und ihre Wettbewerbsfähigkeit langfristig verbessern sollen.

Ziel

Nordmazedonien ermöglicht es Start-ups und KKMU in den schwächeren Regionen des Landes, die vorhandenen Wachstumschancen besser zu nutzen.

Solarmodule auf einem Dach

Vorgehensweise

Die Hauptziele des Projekts lauten:

  • Verbesserung der Unterstützungsleistungen für Existenzgründer*innen und KKMU durch einen Wissenstransfer in Bezug auf bewährte Verfahren für die Unternehmensentwicklung und verschiedene Fach- und Entwicklungsleistungen.
  • Konsolidierung der Infrastruktur zur Unterstützung von Unternehmen durch Förder- und Mentorenprogramme.
  • Unterstützung von bestehenden Geschäftsinitiativen, die einen hohen Mehrwert bieten, bei der Einführung von innovativen Technologien und Geräten. Darüber hinaus sollen Geschäftsprozesse und Produktionseffizienz zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit durch innovative Produktionsverfahren verbessert werden.

Die Maßnahmen betreffen Kreislauf- und umweltfreundliche Systeme, Innovationen, IT sowie äußerst wettbewerbsorientierte Bereiche mit hohem Wachstumspotenzial.

Zu den Zielunternehmen gehören Firmen, deren Eigentümer*innen bzw. die Mehrheit der Beschäftigten jünger als 40 Jahre ist, Frauen sind oder einer benachteiligten Gruppen angehören.

Letzte Aktualisierung: September 2021

Ein Plakat klärt über die Bedeutung von Abfall als erneuerbare Energiequelle auf.