Die öffentliche Verwaltung in Senegal stärken

Projektkurzbeschreibung

Bezeichnung: Stärkung einer zukunftsorientieren Verwaltung für nachhaltige Entwicklung in Senegal
Auftraggeber: Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ)
Land: Senegal
Politischer Träger: Ministère de la Fonction publique et du Renouveau du Service public (MFPRSP) / Ministry of Public administration and Public Service Renewal
Gesamtlaufzeit: 2021 bis 2024

Ausgangssituation

Die Fähigkeiten der senegalesischen Verwaltung reichen nicht aus, um wirtschafts- und beschäftigungsorientierte Reformen umzusetzen. Zu den Ursachen gehört, dass die Prioritäten des Reformkurses nicht geklärt sind und es strategischen Entscheidungen an analytischen Grundlagen fehlt. Daher ist der Staat bislang nicht befähigt, die gesamtwirtschaftliche Entwicklung optimal zu steuern. Ziel ist, das Land ökologisch, technologisch und hinsichtlich seiner Wachstumsbranchen zukunftsfähig in der Region aufzustellen und als Investitionsstandort zu positionieren.

Jedoch fehlen der öffentlichen Hand in Senegal Kompetenzen, Ressourcen und Methoden, um die Verwaltung landesweit, regional und lokal effizient zu steuern. Deswegen misslingt es, die Modernisierung zu nutzen, um wirtschaftliche Reformen zu begleiten. Die Verwaltungsverfahren sind bisher schwerfällig, intransparent und kaum partizipativ.

Ziel

Die Verwaltung ist befähigt, wirtschafts- und beschäftigungsfördernde Reformen umzusetzen.

Vorgehensweise

Das Vorhaben berät die senegalesische Regierung in Politik-, Fach- und Prozessfragen. Ziel ist, die Verwaltungsmodernisierung besser zu steuern, umzusetzen und öffentliche Rechenschaft zu stärken. Zudem geht es darum Verwaltungsverfahren zu optimieren, zum Beispiel die Registrierung und Besteuerung von Unternehmen.

Darüber hinaus fördert das Vorhaben strategische Kompetenzen durch Fortbildungen, Austauschformate und Wissensvermittlung im Berufskontext.

Stand: Juni 2022

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