Erneuerbare Energien fördern

Projektkurzbeschreibung

Bezeichnung: Energy Sector Improvement Program (ESIP)
Auftraggeber: Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ)
Land: Afghanistan
Politischer Träger: Ministry of Energy and Water (MEW)
Gesamtlaufzeit: 2018 bis 2019

copyright-Projekt IDEA

Ausgangssituation

Strom aus der Steckdose ist in Afghanistan nach wie vor selten. Nur ein Drittel der Bevölkerung hat Zugang zu elektrischer Energie. Für eine verbesserte Stromversorgung sind sowohl technische Fortschritte, politische Reformen als auch erhebliche öffentliche und private Investitionen nötig. Dafür ist unter anderem ein gesicherter rechtlicher Rahmen für Privatinvestitionen und private Anlagenbetreiber notwendig.

Ziel

Die Bevölkerung, Unternehmen und öffentliche Einrichtungen haben Zugang zu umweltschonend und klimafreundlich produziertem Strom. Afghanische Institutionen und Fachkräfte sind qualifiziert, um Rahmenbedingungen für eine verlässliche Stromversorgung zu schaffen. Besondere Betonung liegt darauf, bestehende Kleinwasserkraftanlagen wieder voll funktionsfähig zu machen und zu erweitern und die lokale Ökonomie durch produktive Energienutzung zu stärken.

Vorgehensweise

Das Vorhaben stärkt öffentliche Institutionen und die Privatwirtschaft, um gegenseitige Interessen in Einklang zu bringen. Dazu werden institutionelle Rahmenbedingungen geschärft, Pilotmaßnahmen umgesetzt und Organisationsfähigkeiten der erneuerbaren Energiebetriebe ausgebaut. Unterstützend sind diverse Trainingsmaßnahmen für den nationalen Stromversorger, lokale Universitäten und Betriebe in Planung. Darüber hinaus etabliert das Vorhaben in zwei Provinzen Nordafghanistans ländliche Stromversorgungssysteme mittels Kleinwasser- und Sonnenkraft.

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