Die berufliche Bildung in Laos verbessern

Projektbeschreibung

Titel: Berufliche Bildung Laos
Auftraggeber: Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ)
Land: Laos
Politischer Träger: Laotisches Ministerium für Bildung und Sport, Laotische Industrie- und Handelskammer
Gesamtlaufzeit: 2019 bis 2022

Eine Lehrkraft an einer Berufsfachschule erteilt Auszubildenden im Bereich Lebensmittel/Getränke und Lebensmittelherstellung praktischen Unterricht.

Ausgangssituation

Nach Jahren wirtschaftlichen Wachstums in der Demokratischen Volksrepublik Laos bis 2019 hat die COVID-19-Pandemie nun zu einer Rezession geführt. Fortschritte bei der Schaffung von Arbeitsplätzen und der Armutsminderung sind relativ bescheiden geblieben. Vor allem in den städtischen Zentren des Landes klagen Unternehmen über den Mangel an qualifizierten Arbeitskräften, während die Jugendarbeitslosigkeit hoch ist und weiter steigt.

Bislang sind aus dem nationalen Berufsbildungswesen nur wenige Absolvent*innen mit den Qualifikationen hervorgegangen, die der laotische Arbeitsmarkt benötigt. Staat und Wirtschaft ist es nicht gelungen, Berufsbildungsmodelle zu schaffen, die Arbeitssuchenden flexible und am Bedarf der Unternehmen orientierte Qualifikationen vermitteln. Dies erweist sich als zentrales Wachstumshindernis, vor allem in den wirtschaftlich dynamischeren Provinzen des Landes.

Ziel

In dynamischen Wirtschaftszentren der Demokratischen Volksrepublik Laos sind kooperative duale Ausbildungsgänge für relevante Berufe eingerichtet, um dem Arbeitsmarktbedarf des Landes besser gerecht zu werden.

Ein betrieblicher Ausbilder betreut Auszubildende während ihrer praktischen Ausbildung im Bereich Fahrzeugmechanik.

Vorgehensweise

VELA unterstützt das laotische Ministerium für Bildung und Sport (MoES) und die laotische Industrie- und Handelskammer (LNCCI) bei der Weiterentwicklung und Konsolidierung der kooperativen dualen Ausbildung in enger Zusammenarbeit zwischen Staat und Privatwirtschaft.

Das Vorhaben begleitet vier Berufsbildungseinrichtungen und mehr als 100 Unternehmen bei der gemeinsamen Planung, Organisation und Umsetzung kooperativer dualer Ausbildungsmaßnahmen in Provinzen mit hohem Bedarf an qualifizierten Fachkräften. Ein Servicecenter für kooperative duale Ausbildung und Helpdesks für Berufsbildung auf Provinzebene bieten maßgeschneiderte Leistungen zur Unterstützung der Unternehmen bei der Umsetzung der kooperativen dualen Ausbildung.

Außerdem wird die Privatwirtschaft ermutigt und praktisch unterstützt, in enger Abstimmung mit öffentlichen Akteuren eine aktivere Rolle bei der Verwaltung und Steuerung der kooperativen dualen Ausbildung wahrzunehmen.

Stand: September 2021

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