Bosnien und Herzegowina

Karte Bosnien und Herzegowina

Seit 1995 arbeitet die GIZ in Bosnien und Herzegowina im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ). Derzeit sind 78 GIZ-Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Lande tätig, acht von ihnen sind als CIM-Fachkräfte eingesetzt. Die Bundesrepublik Deutschland ist der größte bilaterale Geber in der internationalen Zusammenarbeit.

Im März 1992 erklärte das Land seinen Austritt aus dem Staatsverband Jugoslawiens und ist seither eine unabhängige Republik. Die internationale Anerkennung erfolgte einen Monat später. Am Ende des nachfolgenden dreijährigen Krieges zwischen serbischen, kroatischen und bosniakischen Einheiten stand 1995 der Dayton-Vertrag. Bosnien und Herzegowina ist aus dem Krieg als höchst komplexer Staat hervorgegangen. Er besteht aus zwei weitgehend autonomen Gliedstaaten (Entitäten), der Föderation Bosnien und Herzegowina und der Republika Srpska, sowie dem Sonderverwaltungsgebiet Brčko Distrikt.

Komplizierte Organisationsstrukturen mit aufwendigen bürokratischen Abläufen sind die Folge langwieriger Prozesse sowie einer schwachen Wirtschafts- und Finanzpolitik. Auf Grund dieser unsicheren Rahmenbedingungen für nationale und ausländische Investoren erholt sich die Wirtschaft nur sehr langsam.

Gespräche über ein Stabilisierungs- und Assoziierungsabkommen wurden im Herbst 2005 aufgenommen. Das Stabilisierungs- und Assoziierungsabkommen (SAA) der EU mit Bosnien und Herzegowina trat am 1. Juni 2015 in Kraft.

Neben der bilateralen Zusammenarbeit der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH gewinnt die Förderung der regionalen Zusammenarbeit mit den Ländern Südosteuropas zunehmend an Bedeutung. Das GIZ-Büro Sarajevo ist seit September 2010 auch Sitz der regionalen Aktivitäten der GIZ, so auch der Offenen Regionalfonds, die Rechtsreformen, Außenwirtschaftsberatung, Modernisierung kommunaler Dienste sowie Energieeffizienz und erneuerbare Energien unterstützen.

Die Überführung der ehemals zentralistisch gesteuerten Volkswirtschaft in eine wettbewerbsorientierte Marktwirtschaft, innenpolitische Stabilisierung und die wirtschaftspolitische Integration des Landes in die EU sind die erklärten Ziele der Regierung. Die Schwerpunkte nachhaltige Wirtschaftsentwicklung, Demokratieförderung und Stärkung der Zivilgesellschaft bilden daher den Rahmen für die internationale Zusammenarbeit mit Bosnien und Herzegowina. Innerhalb dieser Schwerpunkte und darüber hinaus leistet die GIZ mit grenz- und ethnienübergreifenden Programmen und Projekten einen international anerkannten, stabilitätsfördernden Entwicklungsbeitrag.

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