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Montenegro

Die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH arbeitet seit 2000 in der ehemaligen Staatenunion Serbien und Montenegro. Montenegro wurde 2006 ein selbstständiger Staat, seit 2007 ist die GIZ mit einem Büro in der Hauptstadt Podgorica vertreten. Aktuell arbeiten 21 nationale und drei integrierte Fachkräfte in dem Land (Stand 31.12.2018).

Höchsten Stellenwert auf der politischen Agenda Montenegros hat der Beitritt zur Europäischen Union (EU). Im Dezember 2010 erhielt das Land offiziell den Status eines Beitrittskandidaten. Die Beitrittsverhandlungen mit der EU wurden 2012 aufgenommen. Im Zuge dessen befindet sich das Land vor der Herausforderung, die Gesetzgebung an die Anforderungen der EU anzupassen und die europäischen Standards im Bereich Rechtsstaatlichkeit, Demokratie und Marktwirtschaft zu erreichen.

Im Auftrag der Bundesregierung ist die GIZ in folgenden Schwerpunkten im Land aktiv:

  • Stärkung Guter Regierungsführung
  • Umwelt, Energie, Klima
  • Nachhaltige Wirtschaftsentwicklung

Vorrangiges Ziel der Zusammenarbeit von Deutschland und Montenegro ist es, die montenegrinische Regierung bei ihren wirtschafts- und strukturpolitischen Reformen zu unterstützen. Dies geschieht beispielsweise durch die offenen Regionalfonds für Südosteuropa. Diese fördern unter anderem die Angleichung des Zivil- und Wirtschaftsrechts an EU-Standards oder die Vertiefung eines Netzwerks der Außenministerien in der Region.

Weitere Vorhaben unterstützen den freien Verkehr von Waren und Dienstleistungen, indem sie Handelshemmnisse beseitigen oder die regionale Kooperation bei der Einführung moderner Zollabfertigung stärken.

Im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) arbeitet die GIZ außerdem zu den Themen Biodiversität und Klimawandel. Dazu gehören die Anpassung an den Klimawandel durch grenzüberschreitendes Hochwasserrisikomanagement der westlichen Balkanstaaten oder die Einrichtung eines regionalen IT-Hochwasservorhersagesystems. Im Fokus stehen außerdem Projekte zum grenzüberschreitenden Schutz und nachhaltiger Nutzung von endemischen Tier- und Pflanzenarten.

Gezielte Unterstützung in den Bereichen Energieeffizienz, Tourismusentwicklung und Nationalparkmanagement leisten zudem Integrierte Fachkräfte.

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