Côte d'Ivoire

Karte Côte d'Ivoire

Die deutsche Entwicklungszusammenarbeit unterstützt Côte d’Ivoire seit 1975. Die GIZ ist mit einem Büro in Abidjan, sowie mit zwei Regionalbüros im Südwesten und Norden des Landes vertreten. 2002 geriet das Land in eine tiefgreifende politische Krise, die GIZ konnte die laufenden Vorhaben weiterführen und hat seit Ende des Konfliktes 2011 das Projekt-Portfolio ausgebaut. Derzeit arbeiten 13 entsandte und 67 nationale Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Land.

Aufgrund ihrer Wirtschaftskraft, ihres Entwicklungsstandes und ihrer regionalen Bedeutung galt Côte d’Ivoire lange Zeit als potenzielles Schwellenland. Dank einer diversifizierten Agrarproduktion und einer darauf aufbauenden verarbeitenden Industrie erzielte das Land über viele Jahre ein konstantes Wirtschaftswachstum von mehr als fünf Prozent. Eine westlich orientierte, liberale Wirtschaftspolitik und stabile politische Verhältnisse machten bis Ende 1999 das Land zu einem Wirtschaftsmotor in Westafrika. Côte d‘Ivoire ist Marktführer beim Anbau von Kakao (rund 35 Prozent der globalen Produktion) und nimmt auch bei Cashew und Kautschuk eine wichtige Rolle ein.

Die unterschiedliche Ressourcenausstattung einzelner Regionen führte allerdings zu Spannungen. Der Bedarf an Arbeitskräften bewirkt kontinuierliche Zuwanderung aus den ärmeren nördlichen Nachbarländern Mali und Burkina Faso. Die Zusammensetzung der Bevölkerung ist dadurch vor allem in den Hauptanbaugebieten von Kakao und anderen landwirtschaftlichen Exportprodukten sehr gemischt. Der Ausländeranteil in Côte d‘Ivoire beträgt 25 Prozent.

Seit Mai 2011 ist eine neue Regierung unter Staatspräsident Ouattara im Amt. Dieser wurde 2015 für eine zweite Amtszeit bestätigt. Die Sicherheitslage hat sich normalisiert. Die politische und wirtschaftliche Situation sowie die internationalen Wirtschaftsbeziehungen eröffnen dem Land aussichtsreiche Perspektiven.

Im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) unterstützt die GIZ Programme zu ländlicher Wirtschaftsentwicklung, zum Erhalt der Artenvielfalt, zur Anpassung an den Klimawandel und zur Erhöhung der Widerstandsfähigkeit der Bevölkerung gegen Krisen. Komplementäre Vorhaben stärken die Wertschöpfungsketten von Kakao, Cashew und Baumwolle. Ein weiteres Projekt richtet sich gegen illegales Holzfällen und fördert nachhaltige Forstwirtschaft. In Zusammenarbeit mit der Wirtschaft unterstützt die GIZ in der Landwirtschaft. Im Auftrag des Auswärtigen Amtes arbeitet die GIZ an der Reform des Polizeisektors, auch um die Kontrolle von Kleinwaffen zu verbessern. Für die Europäische Union arbeitet die GIZ an der Wiedereingliederung von ehemaligen Kämpfern.

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