Timor-Leste

Karte Timor-Leste

Die Entwicklungszusammenarbeit zwischen Timor-Leste und Deutschland begann 1999. Gegenwärtig sind rund 100 nationale und entsandte Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen sowie 5 CIM-Fachkräfte für die GIZ in Timor-Leste tätig.

Das Bruttoinlandsprodukt Timor-Lestes liegt, ohne Berücksichtigung der Einnahmen für Öl, bei rund 500 US-Dollar pro Kopf. Der Binnenmarkt ist zu klein für eine eigene Industrieproduktion. Die Preise sind, etwa wegen hoher Transportkosten und die Bindung an den US-Dollar, für ausländische Kunden nicht attraktiv. Der allgemeine Ausbildungsstand ermöglicht bisher keine nennenswerte Dienstleistungswirtschaft. Im ländlichen Raum herrscht vielfach Armut.

Die Herausforderungen für das Land zeigen sich insbesondere an der Beschäftigungslage: Jährlich stehen mehr als 15.000 Schulabgängern weniger als 1.000 Stellen im formellen Wirtschaftssektor gegenüber. Statt am wirtschaftlichen Aufschwung teilzuhaben, finden sich junge Timoresen nach Schule und Ausbildung oft in der Arbeitslosigkeit wieder. Soziale Spannungen und unerfüllte Erwartungen an ein besseres Leben sind weiterhin latentes Konfliktpotenzial.

Mangelnde Produktivität und Infrastruktur verhindern nennenswerte landwirtschaftliche Exporte. Veredelung landwirtschaftlicher Produkte und Importsubstitution sind Perspektiven für den nur langsam wachsenden gewerblichen Sektor.

Laut dem nationalen strategischen Entwicklungsplan (2011–2030) vom Juli 2011 sind die wichtigsten entwicklungsförderlichen Faktoren des Landes: der politische Wille, das wirtschaftliche Potenzial, die nationale Integration von 1,1 Millionen Timoresen, auf einer Fläche von rund 15.000 Quadratkilometern, sowie die Dynamik der jungen Bevölkerung.

Seit 2000 arbeitet die GIZ im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) im Land. Aktuelle Schwerpunkte sind Friedensbildung und Entwicklung.

Regierung und Behörden werden bei der Umsetzung internationaler maritimer Standards beraten. Mit Kofinanzierung der Europäischen Union setzt die GIZ darüber hinaus Maßnahmen zur ländlichen Entwicklung um.

Neue Lebensperspektiven erleichtern es, gewaltfrei mit sozialen Konflikten umzugehen. Insbesondere junge Menschen auf dem Land sollen erleben, dass sie gesellschaftliche Anerkennung erreichen können. Beschäftigung ist der Schlüssel zum Weg aus Armut und Gewalt.

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