Usbekistan

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Im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ), des Auswärtigen Amtes (AA) und des Bundesministeriums des Inneren (BMI) arbeitet die GIZ in Usbekistan. Seit 1992 unterhält sie ein Landesbüro in der Hauptstadt Taschkent. Weitere Niederlassungen in den Regionen Andijan, Surkhandaria und Karakalpakstan stellen die Umsetzung von Maßnahmen in ländlichen Gebieten sicher.

Derzeit arbeiten 15 Auslandsmitarbeiterinnen und -mitarbeiter unter anderem in Vorhaben zu Gesundheit, Wirtschaft und Ressourcenschutz. Darüber hinaus sind 5 CIM-Fachkräfte und 4 Entwicklungshelferinnen und -helfer vor Ort tätig.

Nach der Unabhängigkeit 1991 begann Usbekistan, seine zentralistisch gesteuerte Planwirtschaft den veränderten wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen anzupassen. Handelsbeziehungen und Wertschöpfungsketten zerfielen, neue nationale Grenzen spalteten Transport- und Verkehrswege und erschwerten den Zugang zu vormals gemeinschaftlich mit anderen zentralasiatischen Staaten genutzten Energie- und Wasserressourcen. Der junge, unabhängige Staat steht vor zahlreichen sozialen und wirtschaftlichen Herausforderungen.

Im Rahmen der internationalen Zusammenarbeit unterstützt die GIZ Reformen in Wirtschaft, Gesundheitswesen und Bildung sowie zum Schutz natürlicher Ressourcen. Schwerpunkte der deutsch-usbekischen Zusammenarbeit liegen in der nachhaltigen Wirtschaftsentwicklung und im Gesundheitssektor.

Die GIZ setzt sich vor allem dafür ein, wirtschaftliches Wachstum breitenwirksam zu verankern. Durch die Förderung der Privatwirtschaft sollen die Diversifizierung der Wirtschaft und der Ausbau der vor- und nachgelagerten Bereiche des Agrarsektors vorangetrieben werden. Ziel ist es, neue Arbeitsplätze und Einkommensmöglichkeiten zu schaffen, vor allem in strukturschwachen Regionen. Im Rahmen der Wirtschaftsförderung wird zunehmend auch die Entwicklung des Tourismussektors vorangebracht. Gleichzeitig unterstützt die GIZ Reformprozesse durch Programme zur beruflichen Bildung und zur Managerfortbildung.

Im Gesundheitssektor stehen vor allem diese Themen im Mittelpunkt: Qualitätsverbesserung von Dienstleistungen für sexuelle und reproduktive Gesundheit (SRGR), Gesundheitsförderung von Jugendlichen, verbesserte Informiertheit der Bevölkerung durch Präventivmaßnahmen gegen HIV/AIDS und Drogenkonsum.

Um die optimale Umsetzung der Projekte und Programme in Usbekistan sicherzustellen, arbeitet die GIZ eng mit anderen deutschen Institutionen sowie Vertretern von bi- und multilateralen Organisationen und des Privatsektors zusammen.

Projekte und Programme

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