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Honduras

Seit rund 50 Jahren engagiert sich die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) in Honduras. Die Entwicklung des Landes wird von 23 internationalen Mitarbeitenden (Experten, Entwick-lungshelfer) und 79 nationalen Kräften unterstützt.

Honduras ist eines der ärmsten Länder Lateinamerikas. Fast zwei Drittel der mehr als achteinhalb Millio-nen Einwohner leben unterhalb der Armutsgrenze. Vor allem der ländliche Raum ist von extremer Armut und Arbeitslosigkeit betroffen. Im ganzen Land sind Einkommen, Eigentum und Landbesitz extrem un-gleich verteilt. Sehr hohe Gewalt- und Kriminalitätsraten, Korruption, die allgemeine Rechtsunsicherheit und eine einseitige Politik, die nur die Interessen bestimmter Gruppen vertritt, belasten die Entwicklung.

Zu den entwicklungspolitischen Herausforderungen in Honduras zählen, sowohl das Bildungsniveau als auch die Arbeitsproduktivität der Bevölkerung zu steigern, die Effizienz und Transparenz der staatlichen Institutionen zu verbessern sowie die Bevölkerung vor häufigen Naturkatastrophen zu schützen.

Im Zentrum der Zusammenarbeit zwischen Deutschland und Honduras steht, Armut zu bekämpfen und nachhaltige Entwicklung zu fördern. Die GIZ arbeitet vor allem zu zwei Schwerpunkten:

  • Bildung (Grundbildung und non-formale Berufsbildung)
  • Umweltpolitik sowie Schutz und nachhaltige Nutzung der natürlichen Ressourcen

Darüber hinaus unterstützt die GIZ Honduras mit regionalen Projekten zum Thema Erneuerbare Ener-gien und Energieeffizienz in Zentralamerika sowie zur Prävention von Jugendgewalt in Zentralamerika.