Privatwirtschaftsförderung in benachteiligten Regionen

Projektkurzbeschreibung

Bezeichnung: Privatwirtschaftsförderung in benachteiligten Regionen Serbiens
Auftraggeber: Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ)
Land: Republik Serbien
Politischer Träger: Ministerium für Wirtschaft der Republik Serbien
Gesamtlaufzeit: 2017 bis 2018

Ausgangssitation

Nach vielen Jahren staatswirtschaftlicher Prägung ist das Unternehmertum in Serbien weiterhin entwicklungsbedürftig. Der überlastete öffentliche Sektor kann nicht genügend Arbeitsplätze und Beschäftigung gewährleisten, die für die sozioökonomische Stabilität dringend notwendig sind. Zahlreiche Veränderungen der politischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen im Zuge des EU-Annäherungs- und Beitrittsprozesses erhöhen die Anforderungen an die privatwirtschaftliche Entwicklung zusätzlich: einerseits eröffnen sich neue Geschäftsmöglichkeiten, anderseits sind die Änderungen eine große Herausforderung für die Wettbewerbsfähigkeit von Kleinst-, Klein- und Mittelunternehmen (KKMU).

Um die Änderungen erfolgreich zu bewältigen, sind Engagement, ergebnisorientierte, systematische Zusammenarbeit zwischen staatlichen und privaten Sektoren sowie adäquate Dienstleistungsangebote zur Förderung von KKMU und Start-ups notwendig. Vor allem in den ärmeren Regionen Serbiens bedarf es gezielter Bemühungen, um die privatwirtschaftliche Dynamik zu steigern.

Ziel

Die Wettbewerbs- und Innovationsfähigkeit von Kleinst-, Klein- und Mittelunternehmen ist verbessert.

Vorgehensweise

Um staatliche und private Dienstleister zu stärken, vor allem die Serbische Wirtschaftskammer, KKMU und die maßgeblichen Ministerien, arbeitet das Projekt in drei Handlungsfeldern:

  1. Verbesserung der KKMU-Dienstleistungen staatlicher und privater Akteure
  2. Stärkung des Dienstleistungsangebots für KKMU in drei ausgewählten Wertschöpfungsketten: Informations- und Kommunikationstechnologie, Metall- und Maschinenbau sowie nachhaltige Landwirtschaft
  3. Beitrag zur nationalen Industriepolitik. Im Zentrum steht die Beratung des serbischen Wirtschaftsministeriums. Die Bedarfe des Privatsektors der ausgewählten Wertschöpfungsketten sollen in öffentliche Förderprogramme und Dienstleistungsangebote einbezogen worden.

Durch erweiterte KKMU-Dienstleistungsangebote der verfassten Wirtschaft sollen Wachstum und Beschäftigung erhöht werden. Aufgrund der Aktivitäten des Vorhabens wird erwartet, dass sich die Business-to-Business Beziehungen in den ausgewählten Wertschöpfungsketten intensivieren. Neue IKT-Lösungen sollen die KKMU-Produktivität steigern.

Durch die Start-up-Förderung wird das Unternehmertum in ausgewählten serbischen Regionen unterstützt. Neue Geschäftsmodelle für Start-ups werden entwickelt, das Unternehmertum von Frauen gestärkt.