Globalprojekt Qualitätsinfrastruktur (GPQI) India

Projektkurzbeschreibung

Bezeichnung: Globalprojekt Qualitätsinfrastruktur (GPQI) India
Auftraggeber: Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi)
Land: Brasilien, China, Indien, Mexiko (Globalvorhaben)
Politischer Träger: Brasilien: Ministerium für Industrie, Außenhandel und Dienstleistungen (MDIC); China: Handelsministerium (MOFCOM), Zentralamt für Zollverwaltung (GACC), Normungsamt (SAC); Indien: Ministerium für Verbraucherangelegenheiten, Nahrungsmittel und öffentliche Verteilung (MoCAF&PD); Mexiko: Ministerium für Wirtschaft (SE)
Gesamtlaufzeit: 2017 bis 2020

Ausgangssituation

Eine gut funktionierende Qualitätsinfrastruktur gewährleistet die Qualität und Sicherheit von Produkten einer Volkswirtschaft. Sie umfasst die Bereiche Messwesen, Standardisierung und Normung, Konformitätsbewertung und Akkreditierung sowie Marktüberwachung und Produktsicherheit. Auf nationaler Ebene stellt eine kohärente Qualitätsinfrastruktur die Einhaltung aller Produktanforderungen und damit die sichere Nutzung der Produkte durch Verbraucherinnen und Verbraucher sicher.

Ziel

Das Globalprojekt Qualitätsinfrastruktur unterstützt die beteiligten Länder darin, technische Handelshemmnisse abzubauen.

Vorgehensweise

Zur Förderung der internationalen Harmonisierung regulativer und technischer Handelsbedingungen hat das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) das Globalprojekt Qualitätsinfrastruktur (GPQI) ins Leben gerufen. Das Projekt unterstützt die Umsetzung umfassender fachpolitischer Dialoge zu den Themen der Qualitätsinfrastruktur mit ausgewählten Handelspartnern der Bundesrepublik Deutschland. Wichtige Ziele sind dabei der Abbau technischer Handelsbarrieren und die Verbesserung der Sicherheit gehandelter Produkte.

Die Bundesregierung führt fachpolitische Dialoge mit den Partnerländern Brasilien, China, Indien und Mexiko. Im Fokus stehen dabei unter anderem Fragen zu voneinander abweichenden Normen und Standards, unterschiedliche Prüf- und Zertifizierungsanforderungen sowie staatliche Produktsicherheitskontrollen.

Das Globalprojekt Qualitätsinfrastruktur bringt dazu Vertreterinnen und Vertreter der zuständigen Ministerien und Behörden mit Expertinnen und Experten aus Verbänden, Kammern, Fachinstitutionen und Unternehmen zusammen. Die gemeinsam beschlossenen Maßnahmen dienen dem Ausbau einer abgestimmten Qualitätsinfrastruktur, die eine Voraussetzung für einen fairen, effizienten und sicheren Handel ist.

Darüber hinaus bildet die Qualitätsinfrastruktur eine wichtige Grundlage für technische Innovation und Entwicklung. Die Digitalisierung der Wirtschaft, der Onlinehandel, Industrie 4.0, Elektromobilität und Künstliche Intelligenz sind bedeutsame Zukunftsthemen, deren regulatorische Ausgestaltung im Projekt begleitet werden.

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