Förderung des türkisch-deutschen Austausches über die Integration von Flüchtlingen

Projektkurzbeschreibung

Bezeichnung: Türkisch-Deutsches Austauschprojekt zur Integration von syrischen Flüchtlingen in aufnehmenden Gemeinden 
Auftraggeber: Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ)
Land: Türkei
Politischer Träger: Vizepräsidialamt 
Gesamtlaufzeit: 2017 bis 2019

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Ausgangssituation

Der anhaltende Konflikt in Syrien hat sechs Millionen Menschen zu Flüchtlingen innerhalb des eigenen Landes gemacht. Weitere 4,8 Millionen Syrer und Syrerinnen suchen Zuflucht in anderen Ländern der Region. Die Türkei und Deutschland haben mehr als alle anderen Länder auf den Zustrom von Flüchtlingen reagiert. Die Türkei beherbergt im Rahmen ihres internationalen Schutzsystems mehr als 3,6 Millionen syrische Staatsangehörige und eine weitere halbe Million Menschen anderer Staatsangehörigkeiten. Deutschland hat seit 2015 etwa 1,5 Millionen Flüchtlinge und Asylsuchende aufgenommen. Seit Beginn der Krise hat die Türkei gewaltige Anstrengungen unternommen, die ins Land strömenden Menschen zu versorgen. Mittlerweile hat die Regierung ihre Nothilfe reduziert und arbeitet stattdessen daran, die rechtlichen Rahmenbedingungen so anzupassen, dass sich Leistungserbringung und Integration verbessern. Gleichwohl besteht eine der größten Herausforderungen nach wie vor darin, den Bedürfnissen einer so großen Zahl von Menschen gerecht zu werden. Die zuständigen Institutionen haben ihre Leistungsgrenzen erreicht.

Ziel

Die Fähigkeit staatlicher Institutionen, Leistungen für syrische Flüchtlinge und ihre aufnehmenden Gemeinden zu erbringen, ist gestärkt.

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Vorgehensweise

Das Projekt etabliert einen institutionalisierten Austausch zwischen der Türkei und Deutschland zum Thema Integration von Flüchtlingen. Es ist Teil des SRHC (Support to Refugees and Host Communities) Clusters und verfolgt einen sektorübergreifenden Ansatz. In diesem Rahmen leistet es bedarfsgerechte technische Unterstützung für staatliche Institutionen.

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Wirkung

  • Gemeinsam mit türkischen Ministerien hat das Projekt prioritäre Strategien entwickelt, wie sich öffentliche Leistungen für Flüchtlinge und aufnehmende Gemeinden wirksam gestalten lassen, darunter Arbeitsmarktintegration, Freiwilligendienste, Befähigung von Migrantinnen, Migrationsmanagement usw.
  • Es sind verschiedene Austauschformate wie Studienreisen, Konferenzen und runde Tische eingeführt worden, an denen zahlreiche Beamte, Entscheidungsträger und Experten teilnehmen.
  • Das Austauschprojekt stärkt das partnerschaftliche Miteinander der jeweiligen für Flüchtlings- und Migrationsmanagement zuständigen türkischen und deutschen Ministerien.