EU4Business – für eine wettbewerbsfähige und innovative lokale Wirtschaft

Projektkurzbeschreibung

Bezeichnung: Kombifinanzierung EU II - PAGODA-Co - Stärkung der lokalen Selbstverwaltung
Auftraggeber: Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ), Europäsiche Union (EU)
Land: Bosnien und Herzegowina
Politischer Träger: Ministerium für Außenhandel und Wirtschaftsbeziehungen (MoFTER) von Bosnien und Herzegowina.
Gesamtlaufzeit: 2018 bis 2022

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Ausgangssituation

Bosnien und Herzegowina (BiH) hat in den letzten Jahren nur wenig Fortschritte bei der Umsetzung von politischen und wirtschaftlichen Reformen gemacht. In internationalen Rankings zur Beurteilung der Wirtschaftsleistung wird BiH stets tiefer eingestuft als andere europäische Länder. So wurde BiH z. B. im letzten „Doing Business Report 2019“ der Weltbank mit 63,82 bewertet und belegt damit den 22. Platz von 23 Ländern in Europa und Zentralasien (Gesamtwertung: 89. Platz von 190 Ländern weltweit).

Kleinst-, kleine und mittlere Unternehmen (KKMU) treiben das Wachstum voran und schaffen Arbeitsplätze. Sie stehen jedoch vor vielen Herausforderungen, die weiteren Erfolgen im In- und Ausland entgegenstehen.

Das Projekt EU4Business fördert die Wettbewerbsfähigkeit von KKMU sowie die Entwicklung des Unternehmertums in der Exportwirtschaft sowie in Tourismus und Landwirtschaft.

Ziel

Die Kapazität zur Schaffung von Wachstum und Beschäftigung in Bosnien und Herzegowina ist durch die Förderung von Wettbewerbsfähigkeit und Innovationen gestärkt.

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Vorgehensweise

EU4Business bietet technische und finanzielle Unterstützung. Insgesamt stehen 10 Mio. EUR als Zuschüsse für KKMU sowie für Landwirte und Unternehmer zur Verfügung. Dabei liegt der Schwerpunkt auf der Förderung von Frauen und Jugendlichen.

Während von den Zuschüssen neue Impulse für die Entwicklung der Privatwirtschaft ausgehen sollen, werden gleichzeitig die Kapazitäten der institutionellen Partner verbessert. Dadurch werden finanzielle Anreize mit einem nachhaltigen Geschäftsumfeld kombiniert. Dies fördert das Wirtschaftswachstum und die Schaffung von Arbeitsplätzen. Die Digitalisierung von Geschäftsprozessen und Verwaltungsdienstleistungen wird ein wichtiger Faktor für diese Entwicklungen sein.

Das Projekt wird gemeinsam von der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH, der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) und dem Entwicklungsprogramm der Vereinten Nationen (UNDP) durchgeführt.

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