2022.2213.1

Die nationale Umsetzung der internationalen Biodiversitätsziele fördern

Stärkung der nationalen Umsetzung der globalen Biodiversitätsziele
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Lena Katzmarski

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Eine Gruppe von Menschen steht am Rande eines Feldes; einige halten Landkarten in der Hand.
© GIZ Brazil

Ausgangssituation

Der Verlust der biologischen Vielfalt gehört zu den dringendsten Herausforderungen unserer Zeit. Er führt dazu, dass Menschen Verbindungen zur Umwelt verlieren, Ökosysteme irreparable Schäden erleiden und lebenswichtige Ökosystemleistungen wie Nahrung, Wasser, Hochwasserschutz und Stabilität des Klimas schwinden. In den Entwicklungs- und Schwellenländern bedroht dies Lebensgrundlagen und Entwicklung.

Ziel

Der unter dem Übereinkommen über die biologische Vielfalt (CBD) im Jahr 2022 verabschiedete Globale Biodiversitätsrahmen (Global Biodiversity Framework, GBF) der Vereinten Nationen enthält die Vision eines Lebens im Einklang mit der Natur. Dafür bedarf es der Einbindung von Regierungen und der Gesellschaft, einschließlich Frauen, indigener Völker und lokaler Gemeinschaften. Um die Umsetzung der Nationalen Biodiversitätsstrategien und Aktionspläne (NBSAP) zum GBF zu beschleunigen, hat Kolumbien mit Unterstützung Deutschlands die ländergeführte Initiative „NBSAP Accelerator Partnership" ins Leben gerufen. Dieses Projekt trägt zu den Zielen der Partnerschaft bei.

Acht Partnerländer sind besser in der Lage, ihre an den GBF angepassten nationalen Biodiversitätsziele umzusetzen.

Vorgehensweise

Für die NBSAP ist das Projekt in folgenden Bereichen tätig:

• Beratung bei nationalen Prozessen, um ausgewählte Partnerländer dabei zu unterstützen, prioritäre NBSAP-Maßnahmen anzupassen und umzusetzen;

• Förderung der Teilhabe indigener Völker und lokaler Gemeinschaften bei der Überarbeitung und Umsetzung der NBSAP;

• Unterstützung beim Austausch von Wissen zwischen internationalen Partnern.

Die norwegische Agentur für Entwicklungszusammenarbeit (NORAD) trägt mit 5,1 Millionen Euro zur Finanzierung dieses Projekts bei. Wichtige Kooperationspartner sind die Internationale Union für die Erhaltung der Natur (IUCN), Indigenous Peoples Rights International (IPRI), Natural Justice, das Forest Peoples Programme und die Union for Ethical Biotrade (UEBT). 

Aufträge mit ähnlicher thematischer und geografischer Passung:

China, Demokratische Republik Kongo (DR Kongo), Laos, Malawi, Mosambik, Nigeria, Sambia, Tansania, Thailand, Vietnam
Angola, Bangladesch, Bhutan, Bolivien, Botsuana und SADC, Brasilien, Chile, China, Demokratische Republik Kongo (DR Kongo), Guatemala, Indonesien, Kamerun, Kenia, Laos, Liberia, Mongolei, Mosambik, Myanmar, Namibia, Nigeria, Philippinen, Sambia, Tansania, Thailand, Vietnam
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