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Bildungs- und Gesundheitsdienstleistungen für Flüchtlinge und Aufnahmegemeinden in Pakistan verbessern

Einen besseren Zugang zu öffentlichen Dienstleistungen für Geflüchtete und aufnehmende Gemeinden in Pakistan schaffen

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  • Auftraggeber

    Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ)

  • Land
  • Politische Träger

    Mehrere

  • Gesamtlaufzeit

    2020 bis 2027

  • Produkte und Fachexpertise

    Sicherheit, Wiederaufbau, Frieden

Ausgangssituation

Pakistan beherbergt seit mehr als vier Jahrzehnten sehr viele Flüchtlinge. Über drei Millionen Afghan*innen leben in Pakistan, von denen knapp die Hälfte als Flüchtlinge registriert sind.

Die Mehrheit der Flüchtlinge lebt in der Provinz Khyber Pakhtunkhwa. Aufgrund der hohen Nachfrage ist der Zugang zu hochwertigen Gesundheits- und Bildungsdienstleistungen begrenzt. Davon betroffen sind neben den Flüchtlingen auch andere schutzbedürfte Menschen aus den aufnehmenden Gemeinden wie Frauen, Kinder, Jugendliche und Menschen mit Behinderungen.

Gleichzeitig ist die wirtschaftliche Teilhabe von Frauen und Mädchen aufgrund traditioneller gesellschaftlicher Normen eingeschränkt.

Ziel

Der Zugang zu öffentlichen Dienstleistungen für Gesundheit und Bildung ist in den pakistanischen Flüchtlingsgebieten verbessert.

Eine Frau hält in einer Hand ein Dokument und gestikuliert dabei mit der anderen Hand. Vor hier sitzen viele andere Frauen und hören ihr zu. Hinter hier steht eine Tafel, auf der unter anderem das Logo der GIZ zu sehen ist.

Vorgehensweise

Das Vorhaben arbeitet in vier Schwerpunkten:

Bildung

  • inklusive Bildungsdienstleistungen gemeinschaftlich mit vulnerablen Gruppen planen
  • Fähigkeiten von Bildungsvertreter*innen und Elternvertretungen durch Schulungen ausbauen
  • mit Kampagnen sensibilisieren, um die Schulabbrecherquote zu senken

Gesundheit

  • inklusive Gesundheitsdienstleistungen gemeinschaftlich mit vulnerablen Gruppen planen
  • Fähigkeiten von Vertreter*innen aus der Gesundheitsbranche sowie der Verwaltungsausschüsse für die medizinische Grundversorgung durch Schulungen ausbauen
  • mit Kampagnen für die Gesundheit von Müttern und Kindern sowie für Hygienemaßnahmen sensibilisieren

Regierungsstrukturen

  • Unterstützungsleistungen in Bereichen wie Gesundheit und Bildung des Kommissariats für afghanische Flüchtlinge (Commissionerate Afghan Refugees, CAR) in städtischen Gebieten verbessern
  • die Zusammenarbeit zwischen CAR und anderen Regierungsstrukturen ausbauen
  • Frauennetzwerke und Austauschforen für vulnerable Gruppen fördern

Öffentlichkeit

  • digitale und hybride Möglichkeiten für eine bessere Beteiligung der Öffentlichkeit fördern
  • Fähigkeiten für die Teilnahme an digitalen und hybriden Ansätzen ausbauen
  • Kampagnen für die digitale und hybride Beteiligung der Öffentlichkeit umsetzen

Stand: November 2023

Junge Frauen und Mädchen sitzen vor einem Computerbildschirm und lesen etwas darauf.

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