Ein stilles Feuchtgebiet mit üppigem, hohem Gras und ruhigem Wasser, in dem sich die Schönheit der Natur spiegelt.

Wasserdiplomatie im Nilbecken unterstützen

Unterstützung der Wasserdiplomatie im Nilbecken

Ausgangssituation

Das Nilbecken nimmt zehn Prozent der Fläche Afrikas ein und beherbergt einen erheblichen Teil der afrikanischen Bevölkerung. Aufgrund der wirtschaftlichen Entwicklung und des Bevölkerungswachstums steigt der Wasserbedarf in dieser Region stetig. Die Wasserverfügbarkeit dürfte in dem wasserarmen, intensiv genutzten Einzugsgebiet infolge von Landnutzungsänderungen und globalem Klimawandel weiter sinken. Ohne eine dauerhafte zwischenstaatliche Einigung über die Wasservorkommen des Nilbeckens bleibt die Region daher konfliktgefährdet.

Derzeit dreht sich der politische Dialog in der Region um zwei zentrale Themen: die Einrichtung einer Institution zur Koordinierung der Zusammenarbeit in der Region (Nile River Basin Commission und Cooperative Framework Agreement) und den Kooperations- und Dammentwicklungsprozess für den östlichen Nil.

Ziel

Die Nil-Anrainerstaaten haben eine politische Einigung über die verantwortungsvolle, kooperative Bewirtschaftung der Wasserressourcen im Einzugsgebiet erzielt.

Vorgehensweise

Das Vorhaben unterstützt den aktuellen politischen Kurs und die laufenden Verhandlungen zu den Wasservorkommen des Nils. Konkret geht es darum,

  • den politischen Dialog und die Verhandlungen zwischen Anrainerstaaten zu unterstützen und die Kompetenzen wichtiger Akteure auszubauen, damit sie ihre Rolle in diesen Prozessen wirksam wahrnehmen können;
  • nichtstaatliche Akteure bei der Entwicklung von Ideen für eine künftige Agenda zu unterstützen;
  • eine sachliche und konstruktive Medienberichterstattung über Auseinandersetzungen um den Nil zu fördern.

Stand: Dezember 2023

Weitere Informationen