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Jugend und Sport

Wir sehen in Jugendlichen gleichberechtigte Partner für gesellschaftlichen Wandel. Unsere Programme schaffen Strukturen für dauerhafte Veränderung. Dabei spielt auch Sport eine wichtige Rolle.

In vielen Einsatzländern der GIZ machen Jugendliche bis zu 70 Prozent der Bevölkerung aus. Oft leben sie in Armut oder unsicheren Verhältnissen und ohne echte Perspektiven. Das kann dazu führen, dass sie sich innerlich zurückziehen oder gewalttätig werden, wodurch sie als „Problem“ abgestempelt werden. Dabei steckt in ihnen ein enormes Potenzial.

Wir setzen uns dafür ein, dass Jugendliche ernst genommen und gefördert werden – als gleichberechtigte Mitgestalter ihrer Zukunft. Dabei verfolgt die GIZ drei Wege:

  • Regierungen zu ihrer Jugendpolitik beraten
  • Jugendnetzwerke stärken
  • gute Jobs für Jugendliche schaffen.

Dafür bereiten wir sie gezielt auf den Arbeitsmarkt vor und helfen ihnen bei der Aus- und Weiterbildung.

Jugend fördern – Zukunft sichern

Jugendliche sind oft von Entscheidungen ausgeschlossen, die ihr Leben betreffen. Ihr enormes Potenzial für gesellschaftlichen Wandel bleibt ungenutzt. 

Wir ändern das, indem wir: 

Regierungen helfen, Plattformen zu schaffen, auf denen Jugendlichen mitreden können
junge Menschen dabei unterstützen, sich zu vernetzen und einzumischen
Ministerien zur Jugendpolitik beraten
Jugendparlamente stärken und internationalen Austausch fördern
digitale Lösungen zur Vernetzung entwickeln
Fachkräfte und Multiplikatoren ausbilden, die Gleichaltrige informieren.

So bekommen junge Menschen eine Stimme und können ihr Leben und ihre Gesellschaft aktiv gestalten. 

Stark durch Sport

Weltweit fehlt 251 Millionen Kindern und Jugendlichen Zugang zu Bildung. 2025 sind 12,5 Prozent der 15- bis 24-Jährigen arbeitslos. Viele sind von Kriminalität, Gewalt und Ausgrenzung bedroht. 

Wir nutzen Sport gezielt, um Bildung, Werte und Chancen zu fördern. Er: 

  • vermittelt wichtige Kompetenzen für Job und Alltag
  • verhindert Gewalt und Konflikte
  • ist gesund und klärt über Risiken auf
  • hilft Menschen auf der Flucht bei der Integration
  • durchbricht traditionelle Geschlechterrollen.

Wir schulen Multiplikator*innen, arbeiten mit Partner*innen vor Ort zusammen und helfen Ministerien, unseren Ansatz nachhaltig zu verankern. In mehr als 50 Ländern haben wir 10.000 Trainer*innen ausgebildet und rund 1,4 Millionen Kinder und Jugendliche erreicht. 

Perspektiven

Der Baumwoll-Kick

Neun deutsche Fußballvereine, ein Textilhersteller, 450 bäuerliche Familienbetriebe in Indien, Fairtrade und die GIZ haben sich zusammengetan, um Fanartikel aus nachhaltiger Baumwolle zu produzieren. Stimmen zur Initiative „Vom Feld in den Fanshop“:

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Fotomontage von zwei Mädchen die Fußball spielen und einer Baumwollpflanze

Mitreden, mitentscheiden

In vielen Ländern fehlt jungen Menschen die Möglichkeit, mitzureden und sich einzubringen – patriarchale Strukturen stehen ihnen im Weg. Wir begegnen dem, indem wir Jugendliche in politische und gesellschaftliche Prozesse einbeziehen:

  • Wir laden sie ein, in Bereichen wie Beschäftigung, Frieden, Umweltschutz, Gesundheit und Stadtentwicklung mitzuarbeiten
  • Jugendliche bringen ihre Ideen in Entwicklungsstrategien ein – etwa zur Arbeitsförderung oder Gewaltprävention
  • Wir bilden Jugendliche zu Konfliktmediatoren aus und fördern Ansätze für gewaltfreie Lösungen
  • Wir vernetzen sie mit Behörden und Umweltorganisationen
  • Jugendorganisationen erhalten Unterstützung, um Gesundheitsthemen verständlich zu vermitteln. 

So übernehmen Jugendliche Verantwortung und treiben ihre persönliche und gesellschaftliche Entwicklung voran. 

Einblicke

Infografik

Globale Chancen durch KI

Künstliche Intelligenz (KI) verändert Arbeit, Wirtschaft und Gesellschaft rasant. Auch in der internationalen Zusammenarbeit bietet sie enorme Potenziale. Unsere Infografik zeigt, wo diese Potenziale liegen.

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Ein großes Eingabefeld auf dem Menschen mit digitalen Endgeräten interagieren
Thema

Backen in Antananarivo, Schweißen in Charkiw

Ob Bäckerei in Madagaskar oder Schweißkurs im Kriegsgebiet: Wie deutsche Handwerksmeister*innen ihr Know-How im Ausland weitergeben.

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Bäckermeisterin Sarah Braun steht an einem Tisch mit drei angehenden Bäckerinnen aus Madagaskar.
Thema

Sichere Einkommen, neue Perspektiven

Millionen Menschen sind nach Äthiopien geflohen oder wurden innerhalb des Landes vertrieben. Das stellt die Gemeinden, die sie aufnehmen, vor enorme Herausforderungen. Die GIZ hilft den Geflüchteten und den Menschen vor Ort, Arbeit zu finden und den sozialen Zusammenhalt zu stärken.

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Eine Frau in einem bunten Kleid steht in einem kleinen Laden neben einem Stapel Stoffe.
Passende Expertise der GIZ: Relevante nachhaltige Entwicklungsziele (SDGs):
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