Grundsteinlegung am GIZ-Campus in Bonn

14.02.2017 – Investition von 158 Millionen Euro – die GIZ errichtet in Bonn einen Neubau mit Raum für 850 Arbeitsplätze

Die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH hat den Grundstein für ein neues Bürogebäude an der Friedrich-Ebert-Allee 32 in Bonn gelegt. Der Neubau mit 28.000 Quadratmetern wird Raum für bis zu 850 Arbeitsplätze bieten. Mit einer Summe von rund 158 Millionen Euro bringt die GIZ die größte Investition auf, die das Unternehmen bisher in eine Immobilie getätigt hat.

„Die GIZ unterstreicht damit ihr Engagement am Unternehmenssitz in Bonn“, betonte GIZ-Vorstandssprecherin Tanja Gönner. Zuletzt hatte die GIZ in das Fort- und Weiterbildungszentrum in Bonn-Röttgen und den Mäanderbau an der Friedrich-Ebert-Allee investiert. „Wir als GIZ freuen uns, ein Teil der Nachhaltigkeits- und Klimahauptstadt Bonn zu sein“, so Gönner. Nachhaltigkeit sei das Leitprinzip der GIZ. Das verbinde das Unternehmen auf besondere Weise mit dem Standort und den hier ansässigen Organisationen.

Das Gebäude wird mit dem benachbarten Mäanderbau einen Campus bilden, auf dem alle Arbeitsplätze unmittelbar beieinander liegen. Gemeinsam verfügen die beiden Gebäude über eine gut ausgebaute Infrastruktur. Die Fertigstellung der Immobilie ist für Ende 2019 geplant.

Dorothee Fiedler, Abteilungsleiterin im Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) lobte das Bauvorhaben: „Das Gebäude des GIZ-Campus wird ein Paradebeispiel für Nachhaltigkeit: Die GIZ zeigt, wie es geht!“ Außerdem sei der Neubau ein starkes Bekenntnis der Bundesregierung zum Standort Bonn, so Fiedler. „Wer so viel in moderne, nachhaltige Bürogebäude investiert, will auch lange bleiben.“ Auch Franz-Josef Lersch-Mense, NRW-Minister für Bundesangelegenheiten, Europa und Medien und Chef der Staatskanzlei, und Bonns Oberbürgermeister Ashok Sridharan betonten bei der Grundsteinlegung die Verbundenheit der GIZ mit der Stadt Bonn.

„Nachhaltigkeit hat bei Konzeption, Bau und Betrieb des Gebäudes die höchste Priorität“, bestätigte zudem GIZ-Vorstandsmitglied Hans-Joachim Preuß. So ist unter anderem auf dem Dach des Gebäudes eine Photovoltaik-Anlage vorgesehen, die rund 15 Prozent des Strombedarfs abdecken soll. Insgesamt wird mit dem Konzept – wie beim 2016 eröffneten Mäanderbau – eine Gold-Zertifizierung durch die Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen angestrebt.

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    Von links nach rechts: Dorothee Fiedler, Cornelia Richter, Tanja Gönner, Franz-Josef Lersch-Mense, Hans-Joachim Preuß, Christoph Beier, Ashok-Alexander Sridharan, Albert ten Brinke.
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    Von links nach rechts: Dorothee Fiedler, Cornelia Richter, Tanja Gönner, Franz-Josef Lersch-Mense, Hans-Joachim Preuß, Albert ten Brinke, Christoph Beier, Ashok-Alexander Sridharan.