„Wir brauchen eine erneuerte globale Verpflichtung zu den SDGs“
Ein Interview mit dem Vorstandssprecher der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH zur Halbzeitbilanz der Agenda 2030. Thorsten Schäfer-Gümbel spricht über die Verantwortung des Globalen Nordens, die Verbindung von Ökologie, Ökonomie sowie sozialer Frage und dass Solidarität zur DNA der GIZ-Beschäftigten gehört.
Die Ziele für nachhaltige Entwicklung (SDGs) sind wie ein Riese, der unter seinem eigenen Gewicht zusammenbricht: zu komplex und zugleich unterfinanziert.
Wassermanagement in einem der trockensten Länder der Welt hat viele Facetten. Der Jordanier Ammar Ali Zaid arbeitet, bis die Funken sprühen, um zu verhindern, dass kostbares Wasser im Wüstenboden versickert.
In Senegal zeigt eine Kleinbäuerin, wie wichtig ein neues Gesetz ist. Es verbessert den Zugang zu Land. Die GIZ unterstützt vor allem Frauen dabei, das Wissen über die neuen Rechte zu verbreiten. So kann Armut reduziert und Beschäftigung gefördert werden.
Feministische Entwicklungspolitik fördert gezielt die Geschlechtergerechtigkeit. Sie ist ein Schlüsselfaktor für Frieden und Entwicklung. Aber wie steht es darum in den Bereichen Bildung, Wirtschaft, Politik und Gesundheit? Unsere Infografik gibt Aufschluss.
Im Norden Pakistans leben pakistanische und geflüchtete afghanische Familien seit Jahrzehnten als Nachbarn, ohne sich zu kennen. Die GIZ schafft besonders für Frauen sichere Begegnungsstätten und bringt damit beide Seiten zusammen.
Das Weltkulturerbe Angkor ist weltberühmt und beeindruckend. Imposant ist auch die Mammutaufgabe, diese steinernen Zeugnisse der Khmer-Kultur zu bewahren. Deutschland unterstützt Kambodscha dabei.
Für den Übergang zu einer kohlenstoffarmen Wirtschaft und die erfolgreiche Einführung neuer Technologien werden qualifizierte Fachkräfte benötigt. Die Deutsch-Ägyptische Fachakademie zeigt, wie gute Ausbildung und Verantwortung für unseren Planeten zusammengehören.
Digitalisierung ist ein wichtiger Entwicklungstreiber, aber nur, wenn alle davon gleichermaßen profitieren. akzente sammelt spannende Zahlen und Fakten und zeigt, wie weit der Weg bis zur Überwindung der digitalen Kluft ist.
Edgar Ssensalo kommt aus Uganda, ist 27 Jahre alt und von Beruf Anwendungsentwickler. Künstliche Intelligenz ist für ihn die wichtigste Errungenschaft überhaupt – weil lernende Maschinen die Zukunft voraussagen und gestalten können, mit ausgefeilter Software und klugen Modellierungen.