GIZ weiht den Mäanderbau ein – ein neues Highlight für den internationalen Standort Bonn

26.06.2015

Das Gebäude wurde nach modernsten ökologischen Standards errichtet.

Bonn/Eschborn. Heute feierte die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH die Einweihung ihres neuen Bürogebäudes in Bonn, das als „Mäanderbau“ bekannt ist. Im März 2013 begonnen, wurde der Bau pünktlich im Frühjahr fertiggestellt und Anfang Juni bezogen. Der Mäanderbau bietet Raum für rund 500 Arbeitsplätze.

Der Kostenrahmen von 70 Millionen Euro wurde eingehalten. GIZ-Vorstandssprecherin Tanja Gönner hob hervor, dass dies die größte Investition sei, die die GIZ bislang getätigt habe. „Wir haben unser Haus in Bonn gebaut. In der Stadt, die heute praktisch Deutschlands Hauptstadt für Nachhaltigkeit und Internationale Zusammenarbeit ist“, betonte Gönner vor mehr als 200 Gästen, darunter auch Bundesentwicklungsminister Gerd Müller, Landesministerin Angelica Schwall-Düren und Bonns Oberbürgermeister Jürgen Nimptsch.

„Wir festigen unseren Stand in Bonn auch mit einer Vielzahl gemeinsamer Projekte in und mit der Region – insbesondere auch mit dem Land Nordrhein-Westfalen. Internationale Zusammenarbeit wie zum Beispiel bei der Berufsbildung mit Chile, Wirtschaftskooperation mit China und mit Afrika und natürlich die Eine-Welt-Strategie des Landes NRW sind wertvolle Brückenschläge, die wir als GIZ mit Freude unterstützen“, so Gönner weiter. Sie erinnerte auch an die erste Bonn Conference for Global Transformation, zu der Mitte Mai 800 Teilnehmer aus 70 Ländern nach Bonn gekommen waren.

Bundesentwicklungsminister Gerd Müller sagte: "Der Mäanderbau ist ein klares Bekenntnis für den internationalen Standort Bonn. Außerdem ist der Bau ein Zeichen der Leistungsfähigkeit der GIZ und ein Beweis für gebaute und gelebte Nachhaltigkeit, was den Ressourceneinsatz und die Energieversorgung angeht."

„Mit dem Mäanderbau verfügt die GIZ nun über eine eigene Immobilie in Bonn. Dies stärkt den Standort, der damit um ein weiteres wichtiges und modernes Bürogebäude reicher ist. Den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der GIZ wünsche ich, dass Sie sich in dem neuen Gebäude nicht nur wohl fühlen, sondern dass die gelungene Architektur auch inspirierende Wirkung haben und noch mehr Kreativität freisetzen möge“, sagte Angelica Schwall-Düren, NRW-Europaministerin und zuständig für den Bereich Internationales und Eine Welt.

Bonns Oberbürgermeister Jürgen Nimptsch führte aus: „Mit der Einweihung des Erweiterungsbaus unseres World Conference Center Bonn am 7. Juni und der heutigen Einweihung des GIZ-Mäanderbaus setzen wir Paragraf sechs des Berlin/Bonn-Gesetzes, in dem ein Schwerpunkt für die Entwicklung Bonns als Standort für Entwicklungspolitik, nationale, internationale und supranationale Einrichtungen gesetzt wurde, in herausragender Weise um.“

GIZ-Vorstandsmitglied Hans-Joachim Preuß stellte den Mäanderbau vor, der nach modernsten ökologischen Standards errichtet wurde. Der Mäanderbau wird CO2-neutral betrieben, eine Solaranlage auf dem Dach produziert zusätzlichen Strom - passend zum Anspruch als Bundesunternehmen für nachhaltige Entwicklung. Die GIZ strebt ein Silberzertifikat der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB) an. Damit werden Gebäude ausgezeichnet, die nicht nur ressourcenschonend, sondern auch funktional und komfortabel sind.

Die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH ist ein weltweit tätiges Bundesunternehmen. Sie unterstützt die Bundesregierung in der internationalen Zusammenarbeit für nachhaltige Entwicklung und in der internationalen Bildungsarbeit. Die GIZ trägt dazu bei, dass Menschen und Gesellschaften eigene Perspektiven entwickeln und ihre Lebensbedingungen verbessern. 

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