Ausgangssituation
Südafrika befindet sich seit Jahren in einer Wirtschaftskrise mit sehr hoher Arbeitslosigkeit. Besonders junge Menschen erhalten nur schwer Bildung, eine Ausbildung und Arbeit.
Zudem steht das Land vor der großen Herausforderung, seine stark kohlebasierte Energieversorgung auf eine klimaneutrale Wirtschaft umzustellen. Dieser Wandel wird Beschäftigungs- und Qualifikationsbedarfe massiv steigern.
Um dies zu bewältigen, hat Südafrika 2021 gemeinsam mit internationalen Partnern die „Partnerschaft für eine gerechte Energiewende" (Just Energy Transition Partnership, JETP) ins Leben gerufen. Hierbei unterstützt das Vorhaben.
Ziel
Die Beschäftigungsperspektiven junger Südafrikaner*innen beim Übergang zu einer effizienten sowie sozial gerechten und klimafreundlichen Wirtschaft („Just Transition") sind verbessert.
Vorgehensweise
Das Vorhaben arbeitet eng mit dem südafrikanischen Ministerium für Hochschulbildung und Berufsbildung (Department of Higher Education and Training, DHET) sowie weiteren öffentlichen und privaten Partnern zusammen. Es folgt einem umfassenden Ansatz, um Arbeitsplätze speziell zur Energiewende zu fördern:
1. Politische Rahmenbedingungen unterstützen: Es verbessert die Koordination von Aus- und Weiterbildung und schult Verantwortliche darin, Beschäftigung stärker zu fördern.
2. Angebote zur Berufsbildung ausbauen: Es entwickelt die Berufsbildung bedarfsgerecht weiter, um die Chancen junger Menschen auf dem Arbeitsmarkt zu erhöhen.
3. Jobs fördern: Kleine und mittelständische Unternehmen sowie Gründer*innen berät es dabei, neue Arbeitsplätze zu schaffen.
4. Berufliche Übergänge erleichtern: Es entwickelt Unterstützungsangebote wie Praktika oder Mentoring für den Berufseinstieg – mit dem Schwerpunkt auf jungen Frauen und ihrer wirtschaftlichen Teilhabe.
Die Europäische Union (EU) sowie das Schweizer Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO) unterstützen das Vorhaben finanziell.