Ausgangssituation
2023 unterzeichneten das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) und das uruguayische Ministerium für Industrie, Energie und Bergbau eine Absichtserklärung zur Energiepartnerschaft (EP) zwischen Uruguay und Deutschland.
Die Partnerschaft fördert den hochrangigen Dialog zwischen politischen Entscheidungsträger*innen beider Länder und unterstützt den Austausch zwischen Industrie, Energieinstitutionen und Forschungszentren, um die Energiewende in Uruguay langfristig voranzubringen.
Ziel
Hochrangige Beteiligte aus Politik und Privatwirtschaft in Uruguay und Deutschland tauschen sich regelmäßig und koordiniert aus. Sie beschleunigen damit die "zweite Energiewende in Uruguay", bei der Verkehr und Wirtschaft auf Elektromobilität und grünen Wasserstoff umgestellt werden.
Vorgehensweise
Das Projekt organisiert regelmäßig Treffen zwischen den Energieministerien beider Länder und fördert den Wissensaustausch durch Fachveranstaltungen, Workshops und Schulungsreisen. Schwerpunkte sind grüner Wasserstoff und seine Folgeprodukte, Energieeffizienz, Elektromobilität und die Speicherung von erneuerbarem Überschussstrom. Dabei bezieht das Projekt Vertreter*innen von öffentlichen Einrichtungen, der Industrie, von Verbänden, Forschungs- und Finanzinstitutionen und Vereinen ein.
Zwei ständige Sekretariate in Santiago de Chile und Berlin koordinieren die Aktivitäten der EP und sind erste Anlaufstelle für alle Beteiligten.
Dabei arbeitet das Projekt mit diesen Akteuren:
- Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMUKN)
- Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ)
- Bundesministerium für Auswärtige Angelegenheiten (AA)
- Deutsch-Uruguayische Industrie- und Handelskammer (AHK Uruguay)
- Nationale Verwaltung für Kraftwerke und elektrische Übertragungen von Uruguay (UTE)
- Regulierungsbehörde für Energie- und Wasserversorgung in Uruguay (URSEA)
- Umweltministerium in Uruguay (MA)